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Sichere Gedanlage im Ausland
Geldanlagen im Ausland werden immer mehr zum Thema und sind sehr beliebt.
Dabei ist die Auslandsgeldanlage bei weitem nicht von gestern, denn ohne globale Geschäfte am Kapitalmarkt und Aktienmarkt würde die gesamte Weltwirtschaft nicht funktionieren.



Allerdings hatte diese Art der Geldanlage zumindest bei Privatpersonen bislang immer den etwas bitteren Beigeschmack von Illegalität und verbotenem Handeln. Wenn das Gespräch zum Beispiel auf Kapitalanlagen in der Schweiz, Österreich oder Liechtenstein kommt, vermutet fast jeder dubiose Geschäfte und Betrugsversuche am deutschen Fiskus.
Diese abstrakte Denkweise ist allerdings unbegründet und beruht in der Regel lediglich auf Unwissenheit.
Denn gerade seitdem die Konten deutscher Normalanleger nach Gutdünken durchleuchtet und ohne eigenes Wissen durch den Fiskus kontrolliert werden dürfen, hat diese Art von Kapitalflucht ein völlig neues Gesicht bekommen.

Dabei finden so genannte „Mittelklasseanleger“ besonders hier in Deutschland nur schwer die Möglichkeit, ihr Geld professionell anzulegen. Geldeinlagen im Ausland, beispielsweise in der Schweiz, bieten hier durchaus praktische Möglichleiten zusätzlicher und dauerhafter Einkünfte.
Ja, Geldanlagen auch im Ausland sind unter Berücksichtigung verschiedener Punkte durchaus überlegenswert, denn reich wird man bekanntlich zu allererst im Kopf.
Trotzdem sollte man als Anleger bei Auslandsspareinsätzen wachsam sein und die Augen offen halten. Auch die Anlagezinsen ausländischer Banken befinden sich im Keller, weshalb man hier mehr und mehr versucht zum Beispiel deutsche Kapitalanleger gewissermaßen zu ködern. Allerdings locken auch deutsche Banken mit attraktiven Zinsversprechungen und die Sicherheiten sind dabei nicht besser oder schlechter als anderswo. Grundsätzlich ist ein Mindestanlagenschutz von 90% gesetzlich vorgeschrieben und wird in den meisten Fällen auch garantiert, doch nicht alle teilen diesen Optimismus.
Gerade Finanzkrisen hinterlassen in allen Bereichen des Lebens deutliche Spuren der Unsicherheit und Skepsis - dabei kann grundsätzlich niemand für irgendeine Geldanlageform, ob im Ausland oder nicht, eine Garantie übernehmen.
Zudem kommt noch der erschwerende Umstand, dass bei einer Bankenpleite im Ausland der bürokratische Aufwand sein Geld zurück zu bekommen ungleich höher ist hinzu.
Unter diesem Aspekt sollte man als Kapitalanleger mit der Einstellung konform gehen, sein Geld auf mehrere, verschiedene Anlageklassen zu verteilen. So kann man einem möglichen Kapitalverlust etwa durch verschiedene Geldanlagemodelle, Investmentfonds oder Direktanlagen im Ausland wirkungsvoll entgegen wirken und damit das Risiko minimieren.
Hier ist ein ausgewogenes Verhältnis der zwischen den Anlagearten der Vater des Gedanken. Selbstverständlich setzt eine derartige Geldverteilung oder die Erwägung der Auslandseinlage schon ein gewisses Grundkapital voraus.
Dabei erweisen sich Anlagenformen wie Aktien oder Fonds, egal ob in Deutschland oder anderswo, nur dann als sinnvoll, wenn man auf das hier eingesetzte Geld verzichten könnte.

Abgesehen von gefürchteten Bankeninsolvenzen ist es bei Kapitalanlagen im Ausland ebenfalls sinnvoll, die politischen Aspekte und Belange des jeweiligen Landes im Auge zu behalten. Sie können unter Umständen einen erheblichen Einfluss auf die Wertstabilität haben. Bei Geldanlagen außerhalb der Eurozone ergeben sich zusätzlich auch noch Risiken durch Währungsschwankungen.
Ein weiterer Aspekt zur Entscheidungsfindung ist die Frage nach der Risikobereitschaft. Wer hier also schneller reich werden will als andere, muss bereit sein auch mehr Risiken einzugehen.
Viele Menschen zögern hier, doch wer Veränderungen will, muss zunächst bereit sein, selbst etwas dafür zu tun - unter Berücksichtigung und Zuhilfenahme aller Sinne versteht sich!

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