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Sicherheit und Risiken am Rohstoffmarkt
Für viele Anleger ist die Sicherheit dafür entscheidend, welche Art von Geldanlage ausgewählt wird. Wenn man sich für den Rohstoffhandel interessiert und hier Kapital investieren möchte, dann sollte man bedenken, dass es sehr darauf ankommt wie sicher das Investment ist, in welche Art von Finanzprodukt man investiert. Es ist jedenfalls keineswegs so, dass der Rohstoffhandel immer sehr risikoreich und spekulativ ist, wie es vielfach in den Medien etwas vereinfacht dargestellt wird. Tatsächlich muss man hinsichtlich der Sicherheit und des Risikos nämlich unterscheiden, welches Produkt man nutzen möchte, um in die Preisentwicklung der Rohstoffe zu investieren.



Dazu stehen in erster Linie die folgenden Finanzprodukte zur Verfügung: Klassische Investmentfonds und ETFs (Exchange Traded Fonds), Zertifikate, CFDs oder Aktien. Sicherlich ist es so, dass nicht alle genannten Produkte die gleichen Chancen und Risiken aufweisen, sodass im Grunde fast jeder Anlegertyp die Möglichkeit hat, seine Anlageschwerpunkte in dem einen oder anderen Produkt zu verwirklichen. Bei den ETFs ist es zum Beispiel so, dass das Risiko relativ gut gestreut ist, denn der Fonds investiert nicht in einzelne Rohstoffe oder beispielsweise in einzelne Aktien, sondern hat im Normalfall einen Index zur Basis, in diesem Fall einen bestimmten Rohstoffindex. Der Fonds bildet dann die Zusammensetzung des Index nach. Das Risiko ist bei den ETFs im Grunde so gering wie bei keinem anderen Produkt, über das man in Rohstoffe investieren kann. Dennoch kann das Investment objektiv betrachtet natürlich nicht als besonders sicher bezeichnet werden, wenn man Produkte wie Tagesgeld oder Spareinlage zum Vergleich heran zieht. Für den Anleger stellen die ETFs mit Basis Rohstoffindex jedoch die sicherste Möglichkeit dar, in Rohstoffe zu investieren. Zudem haben ETFs kein Emittentenrisiko, sodass dieses Risiko auf jeden Fall weg fällt und die Sicherheit insgesamt erhöht wird. Ähnliches wie für die ETFs gilt auch für die klassischen Investmentfonds, allerdings sollte der Anleger sich hier genau darüber informieren, in welche Werte der Fonds investiert. Zertifikate gibt es in „Hülle und Fülle“, auch solche, die sich auf Rohstoffe beziehen. Für den Anleger bedeutet dass, auch über Zertifikate kann er in Rohstoffe und deren Preisentwicklung investieren. Die Risiken und die Sicherheit hängen hier sehr stark von der Art des Zertifikates ab. So gelten zum Beispiel Hebelzertifikate mit Basis eines Rohstoffindex oder einer Aktie als relativ risikoreich und keinesfalls als sicher, während beispielsweise die so genannten Garantiezertifikate eine größere Sicherheit anbieten können.

Für Rohstoffaktien gilt bezüglich der Sicherheit und den Risiken nichts anderes als für alle anderen Aktien auch. Es spielt hier das Unternehmen an sich eine große Rolle, aber natürlich auch der Gesamtmarkt und die Branche, wie sich die Aktien vom Kurs her entwickeln werden. Generell fallen Rohstoffaktien aber oftmals bereits in den spekulativen Anlagebereich. Als hochspekulativ gilt eindeutig das Investment in CFDs, die ebenfalls Rohstoffe als Grundlage haben können. Die Sicherheit ist hier im Grunde gleich Null und die Risiken sind daher extrem hoch. Ein Verlust des investierten Kapitals kann den Anleger jederzeit treffen, es gibt lediglich die Möglichkeit, den Verlust durch bestimmte Mechanismen wie zum Beispiel einer Stop-Loss Order zu begrenzen. Allerdings ist es beim Handel mit CFDs auf der anderen Seite so, dass den hohen Risiken auch Chancen auf außergewöhnlich hohe Renditen gegenüber stehen. Das Investment in Rohstoffe über das Finanzprodukt CFD ist demnach für sehr spekulativ eingestellte Anleger geeignet, die kaum ein Risiko scheuen und vor allem auf eine hohe Rendite aus sind.

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