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Sparbrief als Ergänzung zum Tagesgeld im Zinsvergleich
Die Diversifikation, also die Verteilung des Anlagekapitals auf mehrere Produkte, wird nach wie vor von sehr vielen Experten empfohlen. Daher ist es für die meisten Anleger auch sinnvoll und wichtig, das vorhandene Kapital nicht nur in ein Produkt zu investieren, sondern auf mehrere Geldanlagen zu verteilen. Viele Anleger entscheiden sich zunächst einmal für eine Anlage, die als sehr sicher gilt, wie zum Beispiel für die Tagesgeldanlage. Darüber hinaus kommen noch weitere sichere Anlageformen infrage, die als Ergänzung zum Tagesgeld dienen können.



Neben dem Festgeld, den Geldmarktfonds und den Bundeswertpapieren gehören auch die Sparbriefe zu den relativ sicheren Anlagen, die durchaus als Ergänzung zum Tagesgeld genutzt werden können. Je nach Gestaltung fallen die Sparbriefe mitunter sogar in den Bereich der gesetzlichen Einlagensicherung, sodass die Sparbriefe dann genauso sicher wie die Tagesgeldanlagen sind. Die Sicherheit ist aber natürlich nur ein Aspekt einer Geldanlage, denn die meisten Kunden möchten natürlich auch eine möglichst gute Rendite erhalten. Was den Sparbrief im Hinblick auf die Zinsen als Ergänzung zum Tagesgeld angeht, so gibt es hier grundsätzliche Unterschiede zu beachten. Sowohl bei der Höhe als auch bei der Art der Zinsgutschrift unterscheiden sich Tagesgeld und Sparbrief nämlich recht deutlich. So ist die Höhe der Zinsen beim Tagesgeld zum Beispiel auch von der Anlagesumme abhängig, während sich die Zinsen beim Sparbrief auch nach der gewählten Laufzeit richten.

Da es sich beim Sparbrief meistens um eine längerfristige Anlage handelt, die zum Beispiel mit einer Laufzeit von vier bis zehn Jahren ausgestattet ist, ist die Verzinsung dementsprechend auch höher als beim Tagesgeld. Allerdings muss man in diese Überlegung natürlich ebenfalls mit einbeziehen, dass das Tagesgeld täglich verfügbare Guthaben beinhaltet, während das Kapital beim Sparbrief bis zum Laufzeitende hin gebunden ist. Da es sich beim Sparbrief zudem um eine ganz anders strukturierte Anlageform handelt, lassen sich die Zinssätze zwar mit denen der Tagesgelder vergleichen, aber beide Anlageformen dürfen natürlich nicht als gegenseitige Alternative angesehen werden, sondern vielmehr als Ergänzung. Vom reinen Nominalzins her schneidet der Sparbrief also meistens besser ab, wobei es natürlich auf die gewählte Laufzeit ankommt. Auf der anderen Seite ist das Tagesgeld deutlich flexibler und das Kapital kann immer dann verfügt werden, wenn der Anleger dies möchte. Wer sein Kapital aber durchaus für einige Jahre anlegen möchte und auch keine Verfügungen plant, dem steht der Sparbrief sicherlich als sinnvolle Ergänzung zum Tagesgeld zur Verfügung.

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