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Spread als Kostenfaktor beim Handel mit Devisen
Bei vielen Bankprodukten ist es so, dass die Kunden im Zuge der Nutzung Gebühren zahlen müssen. Dies trifft zum Beispiel auf das Girokonto, einige Spareinlagen und natürlich auch auf zahlreiche Wertpapiere zu. Wer sich beispielsweise entscheidet, über sein Wertpapierdepot Aktien, Anleihen oder auch Fonds zu erwerben, der muss immer mit Kosten rechnen. Umso erstaunlicher scheint es auf den ersten Blick zu sein, dass beim Handel mit Devisen zunächst einmal keine Kosten für den Anleger bzw. Spekulanten anfallen. Es ist weder eine Gebühr für die Eröffnung des benötigten Handelskontos zu zahlen noch wird der Kunde beim Erwerb von Devisen mit direkten Gebühren belastet.



Dennoch ist auch der Devisenhandel nicht vollkommen kostenfrei, denn es gibt im Wesentlichen zwei Faktoren, welche letztendlich auch die Rendite des Anlegers reduzieren. Es handelt sich dabei zum einen um den Spread und zum anderen um mögliche Finanzierungskosten. Der bekannteste und gleichzeitig auch wichtigste Kostenfaktor beim Handel mit Devisen ist der sogenannte Spread. Was sich auf den ersten Blick etwas komplex anhört, ist tatsächlich relativ einfach zu erläutern. Der Spread ist nämlich schlichtweg die Differenz zwischen dem Kurs, den der Anleger beim Kauf einer fremden Währung zahlen würde und dem Devisenkurs, den der jeweilige Forex-Broker beim Rückkauf der Fremdwährung zugrunde legt. Auf Basis der Annahme, dass sich der Kurs einer bestimmten Währung beispielsweise über einen Zeitraum von mehreren Stunden nicht bewegen würde, würde der Kunde in der Summe dennoch einen Verlust erzielen, falls er innerhalb dieser Spanne mit der entsprechenden Fremdwährung gehandelt hat.

Der Grund besteht darin, dass der Geldkurs stets niedriger als der Briefkurs ist, sodass sich aus dieser Differenz der Spread ableitet. Es ist für Kunden also wichtig, dass immer eine kleine Kurssteigerung bei der entsprechenden Fremdwährung vorhanden sein muss, damit zumindest der Spread ausgeglichen werden kann. Nur unter dieser Voraussetzung erleidet der Kunde keinen Nettoverlust. Wie hoch der Spread ist, hängt zum einen natürlich vom jeweiligen Broker, zum anderen aber auch vom gehandelten Währungspaar ab. Die niedrigsten Spreads findet man normalerweise bei den sogenannten Hauptwährungen, zu denen vor allen Dingen der US-Dollar, der Euro, der Schweizer Franken sowie das Britische Pfund gehören. Bei diesen Währungspaaren bzw. in ein Währungspaar eingebundenen Devisen bewegt sich der Spread der Broker meistens zwischen 0,5 und 3,0 Pips. An dieser Stelle muss natürlich noch erläutert werden, dass es sich bei einem Pip um die kleinstmögliche Veränderung handelt, die ein Devisenkurs überhaupt vollziehen kann.

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