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Staatsanleihen als Anlage im Renditevergleich
Die Auswahl an verschiedenen Produkten ist heute im Finanzbereich größer denn je. So kann der interessierte Anleger zum Beispiel aus Spareinlagen, Termingeldern, Aktien, Fonds, Derivaten oder auch Anleihen auswählen, welches Produkt für ihn am besten geeignet ist. Besonders Anleihen gelten schon viele Jahre für viele Anleger als eine sichere und teilweise auch flexible Geldanlage. Allerdings muss man nicht nur bezüglich der Sicherheit, sondern auch im Bezug auf die anderen Konditionen die vielen am Markt angebotenen Anleihen voneinander unterscheiden.



Wichtig ist zum Beispiel zu unterscheiden, wer die Anleihe emittiert hat. Neben den Banken sind das vor allem Unternehmen und Staaten, die am Markt ebenfalls sehr häufig als Anleiheemittenten in Erscheinung treten. Alle Rentenpapiere, die von Staaten emittiert werden, werden demzufolge auch als Staatsanleihen bezeichnet. Der Grund der Emissionen ist beim Staat der gleiche wie bei allen anderen Emittenten, nämlich vom Anleger Kapital zu erhalten. Häufig werden Staatsanleihen als besonders sichere Geldanlagen empfohlen. Man muss hier allerdings Unterschiede machen. Denn während eine Bundesanleihe als deutsche Staatsanleihe durchaus als sehr sicher gelten darf, ist das bei einigen anderen Staatsanleihen, zum Beispiel bei Staaten aus Südamerika, nicht unbedingt der Fall. Neben Unterschieden im Bereich der Sicherheit der Anleihen, weisen die Staatsanleihen auch eine Reihe von Gemeinsamkeiten auf. So kann diese Art der Rentenpapiere vom Anleger nach Ablauf einer Zeichnungsfrist zum Beispiel fast immer jederzeit über die Börse gekauft und auch anschließend wieder verkauft werden.

Dabei ist zu beachten, dass die Staatsanleihen stets zu einem bestimmten Nennwert emittiert werden, zum Beispiel über einen Nennwert von 1.000 Euro. Diesen Betrag muss der Anleger also als Minimum investieren, wenn er die jeweilige Staatsanleihe erwerben möchte. Zudem sind nahezu alle Anleihen dieser Art mit einem Festzinssatz ausgestattet. Wichtig ist es beim Investment in Staatsanleihen für den Anleger zu wissen, dass diese Form der Geldanlage durchaus mit einigen Risiken verbunden ist bzw. verbunden sein kann. So weist zum Beispiel jede Staatsanleihe, ganz unabhängig vom Emittenten, ein so genanntes Emittentenrisiko auf. Dieses Risiko besteht darin, dass der Emittent insolvent wird. Das tritt bei Staaten zwar eher selten auf, aber dennoch können natürlich vom Grundsatz her auch Staaten zahlungsunfähig werden. Wie hoch dieses Risiko ist, kann der Anleger anhand des Ratings für den jeweiligen Emittenten abschätzen. Neben dem Emittentenrisiko kann noch ein Währungsrisiko hinzu kommen, falls die Anleihen in einer fremden Währung ausgegeben werden. Zudem gibt es immer dann ein Kursrisiko, wenn der Anleger die Anleihe vor der Fälligkeit veräußern möchte.

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