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Ständig im Dispo kostet hohe Zinsen
Im Kreditbereich gibt es für nahezu jeden Konsum- bzw. Kreditwunsch des Kunden ein passendes Angebot. Dieses reicht von der kurzen Inanspruchnahme eines Kredites zur Überbrücken von Liquiditätsengpässen, bis hin zur Baufinanzierung. Um jedoch herauszufinden, welche Kreditart die jeweils passende ist, benötigt es oftmals einer Beratung. Die am häufigsten verwendeten Darlehen sind der Dispositionskredit, der Ratenkredit, und nicht zuletzt das Hypothekendarlehen.



Der Kredit, mit dem die meisten Personen sicherlich schon einmal "zu tun" hatten oder aktuell haben, ist der Dispositionskredit. Vom Grundsatz her handelt es sich beim Dispokredit um einen kurzfristigen Kredit, welcher eigentlich dafür gedacht ist, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Trotz dieser Tatsache, nutzen sehr viele Kunden den Dispositionskredit über viele Jahre hinweg. Und genau hier liegt das Problem, denn der Dispokredit ist einer der teuersten Kredite überhaupt. Nimmt der Kunden den Dispokredit ständig in Anspruch, zahlt er aufs Jahr gerechnet eine relativ hohe Summe an Kreditzinsen. Im Durchschnitt zahlt man für die Inanspruchnahme des Dispositionskredites Zinsen zwischen 10 und 15 Prozent pro Jahr. Nimmt man also beispielsweise eine Summe von 3.000 Euro, was noch nicht einmal viel ist, beinahe ständig in Anspruch, zahlt man dafür ca. 300 - 450 Euro an Zinsen pro Jahr.

Ist man als Kunde in der Situation, den Dispokredit ständig in Anspruch zu nehmen bzw. nehmen zu müssen, so gibt es sicherlich eine günstigere Alternative, die nicht so teuer ist. Man hat zum Beispiel die Möglichkeit einer Umschuldung, das bedeutet, man wandelt den Dispositionskredit in einen Ratenkredit um. Dieser ist zum einen zum Teil erheblich günstiger von den Kreditzinsen her, und bietet dem Kunden zudem noch die Möglichkeit, den Kredit nach und nach abzuzahlen. Dieses ist zwar beim Dispokredit auch möglich, wird aber oftmals von den Kunden mangels Selbstdisziplin in der Praxis nicht durchgeführt.

Zusammenfassend kann man also festhalten, dass man den Dispositionskredit nur für kurzfristige Überziehungen nutzen sollte, für eine längerfristige Inanspruchnahme ist dieser zu teuer, und es gibt hier sinnvollere und günstigere Alternativen.
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