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Stockdividende als Rendite bei Aktien
Viele Anleger investieren aus dem Grund in Aktien, weil sie sich im Laufe der Zeit höhere Kursgewinne erhoffen. Bei Spekulanten ist es sogar häufiger so, dass diese einen bestimmten Aktienwert innerhalb von wenigen Stunden kaufen und direkt wieder verkaufen, um auf diese Weise einen Gewinn zu erzielen. Darüber hinaus existieren jedoch ebenso sehr viele Anleger, die gerade ein Investment in Aktien relativ langfristig betrachten. Diesen Anlegern kommt es dann häufig auch nicht so sehr auf mögliche Kursgewinne an, sondern bereits beim Kauf der Aktien wird darauf geachtet, dass eine gute Dividendenrendite zu erzielen ist.



Die meisten börslich notierten Aktiengesellschaften, die im Laufe des Geschäftsjahres einen Gewinn erzielen können, beteiligen die Aktionäre in Form einer Dividende an diesem erzielten Gewinn. Eine solche Dividende haben bereits viele Aktionäre erhalten, wobei es wichtig ist zu wissen, dass eine hohe Rendite keineswegs automatisch eine sehr gute Dividendenrendite beinhaltet. Es muss hier nämlich stets das Verhältnis der Dividende zum Aktienkurs betrachtet werden. Gute Dividendenrenditen bewegen sich derzeit in einem Bereich zwischen vier und sechs Prozent. Zahlt eine Aktiengesellschaft eine Dividende, die zu einer noch höheren Rendite führt, so ist dies selbstverständlich für den Aktionär umso erfreulicher. Neben den gewöhnlichen Dividenden, durch welche die Aktiengesellschaft ihre Aktionäre am erzielten Gewinn beteiligt, taucht mitunter auch die Bezeichnung Stockdividende auf. Im Gegensatz zur gewöhnlichen Dividende handelt es sich bei der Stockdividende um keine reale Dividende, da keine Ausschüttung im eigentlichen Sinne stattfindet.

Vielmehr ist es bei einer Stockdividende so, dass die Aktionäre zusätzliche Aktien erhalten, ohne dass dafür eine bestimmte Gegenleistung erbracht werden müsste. Welche Anzahl von Aktien die bisherigen Aktionäre erhalten, hängt dabei vom Umfang des bereits vorhandenen Aktienbestandes ab. Im Fachbereich wird die Stockdividende so definiert, dass es sich dabei um eine Übertragung des Gewinns auf das entsprechende Grundkapitalkonto der jeweiligen Aktiengesellschaft handelt. In der Praxis werden für die Stockdividende mitunter auch noch weitere Begriffe genutzt, wie zum Beispiel Gratisaktien, Zusatzaktien oder Berichtigungsaktien. Wirtschaftlich betrachtet handelt es sich bei der Ausgabe dieser Aktien um einen Aktiensplit. Auch wenn es sich bei der Stockdividende um keine echte Dividende in gewohnter Form handelt, so kann diese dennoch zur Rendite beitragen. Denn immerhin erhält der Aktionär zusätzliche Aktien, für die er nichts bezahlen muss.

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