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Strategische und taktische Asset Allocation beim Investment
Im Finanzbereich gibt es diverse Strategien und Methoden, die meistens dazu führen sollten, dass es dem Anleger gelingt, einen möglichst hohen Ertrag erzielen zu können. Aber auch die Sicherheit und schnelle Verfügbarkeit sind durchaus Ziele, die der Anleger durch die Nutzung verschiedener Methoden und Strategien verfolgen kann. Ein Fachbegriff aus diesem Anlagebereich ist Asset Allocation, was ins Deutsche übersetzt Anlageaufteilung heißt. Man spricht in dem Zusammenhang auf von einer Strukturierung des Portfolios, also im Grunde von der Aufteilung des Anlagekapitals auf verschiedene Finanzprodukte.



Diese Aufteilung ist wiederum auch unter dem Fachbegriff der Diversifikation bekannt. Dabei wird das vorhandene Investitionsvermögen auf diverse Anlageformen verteilt. Die „echte“ Diversifikation sieht dabei vor, dass es sich um Finanzprodukte handeln muss, die zumindest zum Teil unterschiedlichen Anlageklassen zugeordnet werden müssen. Eine spannende Aufgabe ist es nun im Bereich Asset Allocation, die „richtigen“ Produkte auszuwählen und auch die beste Mischung aus Ertrag und Sicherheit zu finden. In dem Zusammenhang fällt hin und wieder auch der Begriff der strategischen und taktischen Asset Allocation. Damit ist im Grunde nur gemeint, dass man sein Kapital nicht „blind“ oder auf einem guten Händchen basierend aufteilt, sondern eine bestimmte Strategie verfolgt und die Investitionen auf Basis einer bestimmten Taktik vornimmt. Eine durchaus nicht selten genutzte Taktik sieht im Bereich Asset Allocation so aus, dass der Anleger mit seinem Anlageverhalten den Märkten folgt.

Was das genau bedeutet, lässt sich am Beispiel von Aktien und Anleihen erläutern. Aktien und Rentenpapiere gehören oftmals verschiedenen Anlageklassen an, sodass sie sich sehr gut zur Diversifikation eigenen. Für den Anleger geht es dann hauptsächlich noch darum, das richtige Verhältnis zwischen dem Aktienanteil und dem Anleihenanteil zu finden. Dem Markt zu folgen würde in einem solchen Fall bedeuten, dass man verstärkt in Aktien investiert, wenn sich die Börsen gerade gut entwickeln. Im Gegenzug würde der Anleger im Zuge der Asset Allocation dann den Rentenanteil im Portfolio reduzieren. Der sogenannten Marktfolge-Strategie steht aber auch eine ganz andere Taktik als Alternative gegenüber, nämlich stets genau gegen den Markt zu handeln. Auf die Aktien übertragen würde das bedeuten, dass man seinen Aktienanteil nach Kurssteigerungen an den Börsen nicht erhöht, sondern den Anteil der Aktien am Portfolio reduziert. Wie man an diesem Beispiel bereits erkennen kann, gibt es im Bereich Asset Allocation sehr viele unterschiedliche Taktiken und Strategien, die nicht selten auch zu einem dauerhaften Anlageerfolg führen können.

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