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Studienbeitragsdarlehen der Studiengebühren Kredit
In einigen Bundesländern wurden zwischenzeitlich Studiengebühren eingeführt. Diese müssen pro Semester gezahlt werden, ihre Höhe ist jedoch abhängig vom Ort, in dem die Hochschule liegt. Daher kann es lohnen, den Studienort auch nach der Höhe der Studiengebühr zu wählen.



Da viele Bundesländer jedoch die finanziellen Schwierigkeiten der Studenten kennen, müssen diese Gebühren oft nicht sofort gezahlt werden. Stattdessen gibt es die Möglichkeit, auf ein spezielles Studienbeitragsdarlehen zurückzugreifen. So können die Gebühren auf das Ende des Studiums verlagert werden. Kreditgeber der Studienbeitragsdarlehen sind zum einen die jeweiligen Landesbanken, aber auch die KfW, die Kreditanstalt für Wiederaufbau, bietet entsprechende Darlehen an.


Durch diesen Studiengebühren Kredit haben somit alle Studenten die Möglichkeit, ein Studium aufzunehmen, auch wenn die finanzielle Situation der Eltern nicht so gut ist. Befürworter nennen diese Praxis daher auch sozialverträglich.

Da die Bundesländer für die Bildungspolitik im Grunde selbst verantwortlich sind, können sie auch den Umfang sowie die Art des Darlehens und dessen Rückzahlung selbst festlegen. Daher existieren zahlreiche verschiedene Varianten des Studienbeitragsdarlehens, die erst geprüft werden sollten.

Allen diesen Darlehen ist jedoch gemeinsam, dass sie eine Altersgrenze für die Kreditnehmer vorsehen. Diese liegt bei maximal 35 Jahren, teilweise auch bei 40 Jahren. Ältere Studierende haben somit keinen Anspruch mehr auf ein solches Darlehen. Auch haben oft Menschen, die ein Zweitstudium aufnehmen, keine Chance auf das Darlehen. Gleiches gilt für Ausländer, die in Deutschland studieren wollen. Hier kann das Darlehen nur gewährt werden, wenn es sich um einen Asylbewerber, um ein Mitglied eines EU-Landes oder um anerkannte Flüchtlinge handelt. Genaueres kann aber das jeweilige Landesministerium mitteilen.

Weiterhin wird das Studienbeitragsdarlehen häufig nur für eine bestimmte Anzahl an Semestern gewährt. Diese Grenze liegt häufig bei der Regelstudienzeit plus 4 Semester. Bei dieser Rechnung werden im Übrigen alle jemals genutzten Hochschulsemester anerkannt, was bei einem relativ späten Fachwechsel schnell zum Ausschluss führen kann.

Desweiteren ist allen Studienbeitragsdarlehen gemeinsam, dass sie über eine Zinsobergrenze verfügen. Dies soll die Studenten vor allzu hohen Kosten bewahren. Auch eine Schuldenobergrenze wird oft festgelegt.

Hat der Student nun sein Studium abgeschlossen, muss das Darlehen zurückgezahlt werden. Auch die Höhe der Rückzahlung unterscheidet sich stark, sie liegt zwischen 20-150 Euro pro Monat. Sofern ein Darlehen der KfW genutzt wurde, erfolgt die Rückzahlung in der Regel über einen Zeitraum von 10 Jahren, die Rate wird entsprechend angepasst.

Fazit: Ein Studiengebührendarlehen kann vielen Studenten helfen, ein Studium trotz der hohen Kosten aufnehmen zu können. Allerdings sollten die Kosten bedacht werden, denn durch Zinsen wird der Darlehensbetrag stetig größer.

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