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Tagesgeld und eine monatliche Zinsgutschrift für maximalen Zinseszinseffekt
Im Bereich der Geld- und Kapitalanlage können die verschiedenen Angebote zum Beispiel hinsichtlich ihrer Sicherheit, oder auch der Anlagedauer unterschieden werden. Für viele Kunden sind diese beiden Kriterien äußerst wichtig, wenn sie die passende Anlage finden möchten. Wenn Sicherheit im Vordergrund der Anlage steht, sowie zudem schnelle Verfügbarkeit, so kann der Anleger sein Kapital zum Beispiel im Rahmen einer Tagesgeldanlage investieren.



Das Tagesgeld wird von den Banken entweder im Rahmen eines separaten Tagesgeldkontos angeboten, oder auch auf dem normalen Girokonto mit einer Sonderverzinsung. Die Angebote der Banken unterscheiden sich hauptsächlich in vier Punkten, nämlich dem Zinssatz, ob es einen Mindestanlagebetrag bzw. einen Maximalbetrag gibt, und auch hinsichtlich der Frequenz der Zinsgutschrift. Andere Aspekte des Tagesgeldes wie beispielsweise kostenlose Kontoeröffnung und Kontoführung, Möglichkeit der Online Kontoführung etc., sind bei nahezu allen Anbietern gleich vorhanden. Die Frequenz der Zinsgutschrift spielt für die Rendite des Tagesgeldes eine nicht zu unterschätzende Rolle, und wirkt sich natürlich gerade bei größeren Anlagesummen aus.

Die für den Kunden optimale Frequenz für die Zinsgutschrift ist der monatliche Erhalt der Zinsen. Diese werden dann auf dem bestehenden Tagesgeldkonto gutgeschrieben, und im nächsten Monat zusätzlich zum angelegten Kapital mit verzinst. Dieses wird als so genannter Zinseszinseffekt bezeichnet. Bei der monatlichen Zinsgutschrift erhält der Kunde also den maximalen Zinseszinseffekt. Der Unterscheid zwischen einer monatlichen Zinsgutschrift und einer beispielsweise halbjährlichen Zinsgutschrift lässt sich am besten an einem Beispiel verdeutlichen. Ein Kunde legt 100.000 Euro mit einem Tagesgeldzinssatz von fünf Prozent bei monatlicher Zinsgutschrift an. Er erhält also nach einem Monat eine Zinsgutschrift von 416,66 Euro (fünf Prozent von 100.000 Euro pro Jahr auf einen Monat gerechnet). Im nächsten Monat wird nicht nur die ursprüngliche Anlagesumme von 100.000 Euro verzinst, sondern die 416,66 Euro werden dem Kapital hinzu gerechnet und mit verzinst. Die nächste Zinsgutschrift erfolgt in Höhe von 418,02 Euro, die Zinsgustschrift nach drei Monaten beträgt 420,14 Euro. Es ist also deutlich zu erkennen, dass die Höhe der Zinsgutschrift stets durch den Zinseszinseffekt steigt. Bei einer halbjährlichen Zinsgutschrift würde der Kunde in den ersten sechs Monaten immer nur den selben Zinsbetrag von 416,66 Euro erhalten. Durch die monatliche Zinsgutschrift hat er also einen Zinsvorteil von rund
30 Euro.

Insgesamt gesehen ist der Zinseszinseffekt durch die monatliche Zinsgutschrift also ein nicht zu unterschätzender Aspekt, wenn man die verschiedenen Angebote der Banken hinsichtlich der Tagesgeldkonditionen miteinander vergleicht.

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