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Top Zinsen beim Tagesgeld sind oft Neukunden Angebote
Seit einiger Zeit kann man sich vor attraktiven Angeboten für hochverzinste Tagesgeldkonten kaum noch retten. Vor allem ausländische Geldinstitute locken mit Zinsen bis zu fast sechs Prozent; das sind zwei Prozentpunkte über dem gegenwärtigen Leitzins. Aber um hier nicht in eine Falle zu tappen, muss man unbedingt das Kleingedruckte lesen.



Toppangebote sind in den meisten Fällen an Bedingungen geknüpft, die der Bankkunde erfüllen muss, wenn er in den Genuss besonders hoher Zinsen kommen möchte. Ziel der guten Konditionen ist es, neue Kunden zu gewinnen. Das geschieht, in dem man gezielt Neukunden anlockt. Wer schon länger bei einer Bank ist, die gerade mit hohen Zinsen für Tagesgeld wirbt, hat häufig das Nachsehen. Die Banken wissen, dass die meisten Leute die Mühe scheuen, von einer Bank zu einer anderen zu wechseln, und bieten ihren Bestandskunden deshalb nicht dieselben hohen Zinsen an wie Neukunden. Aber auch ein Neukunde sollte daran denken, dass sich die Bank nach einigen Monaten seiner sicher fühlt. Dann gehört auch er zu den Bestandskunden. Deshalb begrenzen die Geldinstitute ihre hohen Zinsen meistens auf ein halbes bis ein Jahr. Danach sind sie wieder frei, die Zinsen nach unten zu senken, denn für Tagesgeld gelten normalerweise variable Zinsen. Man sollte beim Vergleichen der Angebote unbedingt alles lesen und nicht nur auf die Zinssätze schauen. Ein hoher Zins von fünf oder mehr Prozent, der nur für drei Monate garantiert wird und danach auf drei Prozent sinkt, kann ein schlechteres Angebot sein als ein mäßig hoher Zins von knapp vier Prozent, der dafür über einen längeren Zeitraum gilt. Man sollte sich auch überlegen, ob man sich nicht ein Geldinstitut sucht, das keinen bestimmten Zins für das Tagesgeldkonto verspricht, sondern den Kunden garantiert, dass sich der gewährte Zins immer unter den z. B. drei besten Angeboten der Branche befinden wird.

Wer hohe Geldbeträge auf einem Tagesgeldkonto anlegen will, muss bei den Angeboten von ausländischen Banken besonders vorsichtig sein. Sie haben bei den Zinsen die Nase vorn. Aber das kann der Anleger im Fall eines Konkurses der Bank eventuell teuer bezahlen. Bei einer Anlagesumme von über 20.000,00 Euro muss man sich genau erkundigen, bis zu welcher Höhe die Einlagen bei der ausländischen Bank gesichert sind. Denn nur die wenigsten Geldinstitute garantieren für die Sicherheit von Beträgen über 20.000,00 Euro. Inzwischen gibt es einige ausländische Banken, die freiwillig dem Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken beigetreten sind. Das bedeutet, dass bei ihnen angelegtes Geld genau so sicher ist wie bei einer inländischen Bank. Möchte man hohe Beträge bei einer ausländischen Bank anlegen, die nicht für die gesamte Anlagesumme garantiert, sollte man versuchen, das Geld auf Familienmitglieder oder besonders vertrauenswürdige Freunde aufzuteilen, die jeweils unter ihrem eigenen Namen ein Konto bei dieser Bank eröffnen. Da für jedes Konto die Garantie für 20.000,00 Euro besteht, kann man so auch größere Summen sicher anlegen.

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