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Über Fremdwährungsfonds in Devisen investieren
Es gibt immer mehr Anleger, die der heimischen Währung, also dem Euro, nicht mehr trauen. Aus diesem Grund suchen immer mehr Kunden nach alternativen Geldanlagen, die nicht in Verbindung mit dem Euro als Währung stehen. Viele dieser alternativen Geldanlagen gibt es zwar nicht, aber wenn man sich etwas näher mit dem Thema beschäftigt, wird man auf jeden Fall einige Produkte zur Auswahl finden. Zu nennen sind hier beispielsweise Fremdwährungsanleihen, die in einer anderen Währung als dem Euro emittiert werden.



Darüber hinaus bieten manche Banken auch Fremdwährungskonten an, im Zuge derer die Anleger ihr Kapital zum Beispiel auf Konten anlegen können, die in Schweizer Franken oder Norwegischen Kronen geführt werden. Ferner kann der Anleger natürlich auch ausländische Aktien kaufen, die ebenfalls nicht in Euro gehandelt werden. Unabhängig davon, für welche Fremdwährungsanleihen man sich entscheidet, ist immer das vorhandene Währungsrisiko zu beachten. Denn sollte sich der Devisenkurs ungünstig entwickeln, kann es zu Währungsverlusten kommen. Auf der anderen Seite sind selbstverständlich auch Währungsgewinne möglich, falls die entsprechende Währung an Wert gegenüber dem Euro gewinnt. Eine weitere Anlagealternative, wenn es um das Investment in Fremdwährungen geht, sind die so genannten Fremdwährungsfonds. Wie schon am Namen zu erkennen ist, handelt es sich hier um spezielle Fonds, die entweder direkt oder auf indirektem Wege in Fremdwährungen investieren. Man unterscheidet diese Fonds also danach, ob ein direktes oder indirektes Investment in fremde Währungen vorgenommen wird.

In dem Zusammenhang kann man sich ein direktes Investment so vorstellen, dass der Fonds zum Beispiel am Devisenmarkt tätig ist und dort auf die Entwicklung der Devisenkurse spekuliert. Solche Fonds sind allerdings relativ risikoreich, da der Devisenhandel als solcher riskant ist. Neben dem direkten Investment in Währungen gibt es auch diverse Fonds, die als Fremdwährungsfonds auf indirektem Wege in Währungen investieren. Dieses indirekte Investment beinhaltet zum Beispiel, dass die Fondsgesellschaft verschiedene Anleihen und/oder Aktien kauft, die in einer fremden Währung emittiert bzw. notiert werden. In diesem Fall der sich der Fonds also ein Investment, welches der Anleger im Prinzip auch selbst durchführen könnte. Der Vorteil besteht allerdings darin, dass die Fondsgesellschaft natürlich deutlich mehr verschiedene Anleihen und Aktien erwerben können, als einem einzelnen Anleger möglich ist. Es ergibt sich daraus eine Risikostreuung, was natürlich für den Kunden einen großen Vorteil hat. Auch die Fremdwährungsfonds, die ein solch indirektes Investment in fremde Währung vornehmen, sind natürlich nicht gänzlich ohne Risiko.

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