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Überweisungen nach und aus dem Ausland
Im Bereich des Zahlungsverkehrs hat sich in den letzten Jahren Einiges getan. Das betrifft vor allen Dingen den Zahlungsverkehr mit dem Ausland, der sich doch im Großen und Ganzen zum Teil erheblich verbilligt und vereinfacht hat. So ist es auch für den Privatkunden heute problemlos möglich, Geld in das europäische Ausland zu überweisen und natürlich auch von dort aus Geld zu empfangen.



Ist das jeweilige Land, in welches man Geld transferieren oder aus welchem man Geld empfangen möchte, ein Mitgliedsstaat der Europäischen Währungsunion, dann ist der Transfer des Geldes per Euro-Überweisung möglich. Für den Kunden ist hier im Grunde kein Unterschied mehr zu einer normalen Inlandsüberweisung zu erkennen. Der Grund ist die weitestgehend schon in der Praxis umgesetzte Einführung des so genannten SEPA. SEPA steht für „Single Euro Payments Area“ und es handelt sich dabei um ein System, welches zur Vereinheitlichung des Europäischen Zahlungsverkehrs dienen soll. Seit Anfang 2008 gibt es zum Beispiel auch die SEPA-Überweisung, die man für Geldzahlungen in das europäische Ausland nutzen kann. Inhalt dieses SEPA-Systems ist unter anderem auch, dass Überweisungen in alle teilnehmenden Staaten nun maximal noch drei Bankarbeitstage in Anspruch nehmen dürfen. Ab 2012 soll die Überweisung gar nur noch einen Bankarbeitstag betragen. Durch dieses System ist es also viel schneller als noch vor einigen Jahren möglich, Geld ins europäische Ausland zu überweisen und natürlich auch, Geld von dort zu empfangen. Die Überweisung ins Ausland kann man heute natürlich bereits per Online Überweisung vornehmen. Im Unterschied zu einer Inlandsüberweisung muss man hier lediglich statt der Kontonummer und der Bankleitzahl den so genannten IBAN des Begünstigten und den BIC-Code angeben.

Beim IBAN handelt es sich um einen internationalen Code, der sich aus der Bankleitzahl und der Kontonummer des Empfängers zusammensetzt, der BIC-Code ist ein spezieller Code, anhand dessen sich jede Bank auf der Welt eindeutig zuordnen lässt. Etwas aufwendiger ist eine Überweisung nach wie vor in Länder außerhalb der EU bzw. außerhalb von Europa. In diesen Fällen muss man eine so genannte Auslandsüberweisung ausführen lassen, was in der Regel nicht immer online möglich ist. Zudem müssen bei Geldtransfers außerhalb der EU auch noch bestimmte Bedingungen beachtet werden, wie zum Beispiel die Meldepflicht ab einer bestimmten Geldsumme nach dem Außenwirtschaftsgesetz. Auch in diesem Bereich hat sich die Überweisungsdauer zwar verkürzt, aber dennoch muss man (je nach Land) von einer Dauer zwischen drei und zehn Tagen ausgehen, bis das Geld beim Empfänger angekommen ist.

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