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Um einen Kredit zu bekommen ist ein ausreichend hohes Einkommen wichtig
Bei der Entscheidung einer Bank, einem Kreditantragsteller einen Kredit zu geben, spielt die Bonität des Antragstellers eine wesentliche Rolle. Die Kreditwürdigkeit des Kunden spiegelt sich in seiner Schufa Auskunft und in seinem Einkommen wieder. Je höher das Einkommen ist, dass der Kreditsuchende nachweisen kann und je angesehener die Berufsgruppe ist, in der er tätig ist, desto besser wird seine Kreditwürdigkeit bewertet.



Ein ganz klares Beispiel dafür sind die Beamten, die bekommen schon allein aufgrund ihres Status in der Gesellschaft und ihres sicheren guten Einkommens, Kredite zu viel besseren Konditionen als andere Verbraucher.

Das Einkommen des Kreditsuchenden muss sich immer über der Pfändungsfreigrenze bewegen und vor allem muss es so hoch sein, dass es ausreicht, zusätzlich zu den normalen Lebenshaltungskosten und den festen Ausgaben für die Miete und die Energiekosten sowie die bereits bestehenden Verpflichtungen die zu erwartende monatliche Rate zu tilgen. Dafür machen die Banken eine Haushaltsrechnung. In dieser werden alle im Haushalt des Kreditsuchenden lebenden Personen berücksichtigt. Die Haushaltsrechnung fasst dann alle monatlichen Ausgaben zusammen und für jede Person wird ein pauschaler Betrag für die Lebenshaltung angesetzt. Diese Kosten werden addiert und vom Einkommen abgezogen, danach muss sich das Ergebnis im sogenannten "grünen Bereich" bewegen, damit der Kunde einen Kredit bekommt. Aus diesem Grund ist es gerade bei Ehepaaren oft von vornherein besser, wenn beide Ehepartner gemeinsam den Kredit beantragen, da dann auch das Einkommen zusammengerechnet wird und für die Haushaltsrechnung dadurch ein bedeutend besseres Bild entsteht.

Kreditsuchende mit zu niedrigem Einkommen müssen hingegen oft zusätzliche Sicherheiten beibringen, bevor ihnen ein Kredit bewilligt wird. Meist geschieht das in Form einer Bürgschaft. Die Pfändungsfreigrenzen liegen derzeit bei etwa 985,00 Euro für eine Person. Einkommen von Kreditsuchenden, die sich nur kurz darüber oder sogar darunter bewegen, reichen für einen Kredit nicht aus, denn die Bank sieht von Beginn an, dass das Einkommen nicht gepfändet werden kann und das somit keine Chance besteht, wenn das Geschäft notleidend wird, jemals das Geld zurückzubekommen. Aus diesem Grund wird dann die Kreditvergabe meist abgelehnt oder eben eine Bürgschaft gefordert.

Gerade wenn Kreditsuchende einen Kredit online beantragen wollen und sich vorher ein Angebot erstellen lassen, werden sie feststellen, dass schon vor der eigentlichen Prüfung, allein für das zu erstellende Angebot Angaben zu den monatlichen Einnahmen und den Ausgaben verlangt werden.

Besonders schwierig ist das für Selbstständige. Sie können kein geregeltes Einkommen nachweisen und werden deshalb bei einem Großteil der Banken und Kreditinstitute von der Kreditvergabe komplett ausgeschlossen. Das Risiko erscheint den Banken hier oft zu groß. Was ein Selbstständiger nachweisen kann, sind Zahlen aus der Vergangenheit in Form einer BWA oder einer Gewinn- und Verlustrechnung, die aber keine Garantie für die Zukunft bieten. Da sind eben die Beamten oder andere angesehene Berufsgruppen eindeutig im Vorteil.

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