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Unterbewertete Aktien erkennen
Der Aufbau von privatem Vermögen und das damit verbundene Erlangen von Wohlstand war schon immer eines der wichtigsten Ziele der meisten Menschen - und wird es wohl auch immer bleiben. Die Arten, wie versucht wird, diesen Aufbau von Wohlstand zu betreiben, unterscheiden sich jedoch zum Teil erheblich und haben sich gerade in den letzten Jahrzehnten zudem drastisch weiterentwickelt. Betrachtet man die Vielzahl der Finanzprodukte, die sich heute auf dem Markt tummeln, stellt man schnell fest, dass man absolut die Qual der Wahl hat.



Eines der traditionellsten und nach wie vor wichtigsten Kapitalanlageprodukte überhaupt, ist und bleibt jedoch die Aktie. Nur mit einer Aktie kann man in vollem Umfang von der wirtschaftlichen Dynamik eines bestimmten Unternehmens profitieren und so auch als Außenstehender an der unternehmerischen Wertschöpfung partizipieren.

Für Anleger ist es jedoch enorm wichtig, sich genaue Gedanken darüber zu machen, in welche Aktien man sein Geld investiert, denn eines ist klar: Die Kapitalanlage in Aktien ist stets mit einem gewissen Risiko verbunden und es kann durchaus sein, dass man auch mit finanziellen Verlusten leben muss.

Die Methoden, nach denen man sich nun auf die Suche nach guten, aussichtsreichen Aktien machen kann, sind ebenso unterschiedlich wie die Mentalitäten der Anleger. Die Einen schwören auf die so genante "Charttechnik" und betrachten den Kursverlauf einer Aktie so genau, dass sie der Meinung sind, aus diesem Kursverlauf eine Prognose für die Zukunft ablesen zu können. Bei der Charttechnik wird dabei ein ganz wichtiger Faktor, der an der Börse eine immer gewichtigere Rolle spielt, automatisch mit bedacht: Die Psychologie. Die Ups und Downs der Aktienkurse werden nämlich leider nicht immer nur durch die fundamentalen Unternehmensdaten bestimmt - die Stimmung der Anleger und die Aussagen der Analysten spielen für die Kursentwicklungen nämlich eine immer gewichtigere Rolle.

Hält man es jedoch mit einem der erfolgreichsten Börsengurus aller Zeiten, Andre Kostolany, so gibt man nicht viel auf die Charttechnik und versucht stattdessen, Aktien von Unternehmen aufzuspüren, die fundamental schlecht oder, besser gesagt, noch nicht ausreichend gut, bewertet sind. Dies können zum Beispiel Unternehmen sein, die trotz hoher Gewinne noch nicht ausreichend von den Anlegern nachgefragt werden, es können aber auch Firmen sein, die zwar aktuell noch keine beeindruckenden Geschäftsergebnisse vorzuweisen haben, die aber durchaus eine reelle Chance haben, sich in der Zukunft außergewöhnlich stark im Markt zu positionieren, bei denen aber der Preis der Aktie dieses noch in keinster Weise berücksichtigt.

Gerade für Anleger, die noch keine großen Erfahrungen mit der Börse gemacht hat, ist die erste Methode, das reine Verlassen auf die Fundamentaldaten, der wohl sicherste Weg, aussichtsreiche Aktien zu finden. Bei dieser Suche kann einem unter anderem das "KGV" behilflich sein, das "Kurs-Gewinn-Verhältnis". Das KGV gibt nämlich Aufschluss darüber, wie hoch der Aktienkurs im Verhältnis zum Unternehmensgewinn steht. Je niedriger das KGV dabei ist, desto unterbewerteter ist die jeweilige Aktie.

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