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Unterschiede von Market Maker, ECN- und STP-Broker
Es existieren immer mehr spekulativ eingestellte Anleger, die sich dafür interessieren, mit fremden Währungen zu handeln. Wichtig ist in dem Zusammenhang, dass Anleger sich mit der Materie auseinandersetzen und zumindest über die Basisinformationen verfügen, die beim Forex-Trading von Bedeutung sind. Eine Grundlage besteht zum Beispiel darin, dass ein Handel mit Devisen nur dann möglich ist, wenn bereits ein Handelskonto bei einem speziellen Broker besteht. Diese Anbieter werden in der Fachsprache als Forex-Broker bezeichnet, weil der Handel mit Devisen normalerweise über die Hausbank oder gewöhnliche Online-Broker nicht möglich ist.



Da es inzwischen weit mehr als 30 spezialisierte Forex-Broker gibt, die ihre Dienstleistung am Markt anbieten, sollten Kunden stets einen Vergleich durchführen. Bei einem derartigen Gegenüberstellen von Leistungen und Konditionen wird schnell auffallen, dass sich die verschiedenen Forex-Broker in einigen Punkten deutlich voneinander unterscheiden. So gibt es im Wesentlichen drei verschiedene Gruppen von Forex-Brokern, nämlich Market Maker, ECN- und STP-Broker. Diese Unterscheidung ist nicht ganz einfach und insbesondere für Anfänger im Bereich des Devisenhandels auch von geringer Bedeutung, während Profis deutlich häufiger darauf achten, um welche Art von Broker es sich letztendlich handelt. Vereinfacht dargestellt ist es beim Market Maker so, dass dieser selbst die Kurse für den Kunden stellt.

Möchte der Anleger also beispielsweise auf einen steigenden Dollarkurs spekulieren, würde der Broker zum einen den Ankaufskurs und zum anderen einen Verkaufskurs stellen. Der Preisunterschied zwischen diesen zwei Kursen wird auch als Spread bezeichnet und bewegt sich je nach Währungspaar zwischen 1,5 und 6,5 Pips. Für den Kunden stellt der Spread bekanntlich einen Kostenfaktor dar, denn er muss für einen Dollar etwas mehr Euro aufwenden, als er später beim Verkauf wieder zurückbekommen würde. Aus dieser Tatsache heraus hat sich eine Entwicklung ergeben, die so aussieht, dass es immer häufiger Forex-Broker gibt, die nicht nur als Market Maker, sondern gleichzeitig auch als STP-Broker auftreten. Im Prinzip handelt sich beim STP-Broker um eine Art Mittelweg zwischen Market Maker und ECN-Broker, bei dem oftmals sogar ohne Spread gehandelt werden kann.

Ähnlich wie beim ECN-Broker ist es auch beim STP-Broker so, dass dieser selbst nicht als Kontrahent des Kunden auftritt und keine eigenen Kurse stellt. Stattdessen handelt es sich bei den Aufträgen um Orders, die an einen anderen Kontrahenten weitergeleitet werden. Meistens sind dies andere Banken oder Broker, die Devisenkurse stellen. Für den Kunden besteht der Hauptvorteil beim STP-Broker vor allem darin, dass zu günstigen Konditionen gehandelt werden kann. Darüber hinaus gibt es bei diesen speziellen Brokern meistens nicht die Befürchtung, dass unnötig hohe Spreads veranschlagt werden oder gar nicht besonders faire Devisenkurse vorhanden sind.

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