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Vermögensaufbau trotz Inflation und steigender Preise
In Zeiten steigender Inflation und steigender Preise ist es nicht leicht, Vermögen aufzubauen. Falsche Entscheidungen für unrentable Geldanlagen können schuld daran sein, dass sich das eigene Vermögen nicht nur nicht mehrt, sondern sogar an Wert verliert.



Im letzten Monat betrug die Teuerungsrate stolze 3,3 Prozent. Schuld daran sind nicht nur die nach wie vor hohen Energiepreise, sondern auch der unverhältnismäßig hohe Anstieg der Kosten für Lebensmittel. Wegen der allgemeinen Lebensmittelknappheit und des stetig steigenden Energiebedarfs in den Industrie- und Schwellenländern, geht man allgemein auch weiterhin davon aus, dass sich die Inflation bei mindestens 3 Prozent einpendelt. Das bedeutet für Sparer, dass sie sich möglichst schnell von unrentablen Anlageformen lösen sollten. Ein Sparbuch etwa, das trotz kärglicher Zinserträge immer noch in weiten Teilen der Bevölkerung beliebt ist, sollte spätestens jetzt einem Tagesgeldkonto weichen.

Während die meisten Sparbücher mit unter 2 Prozent verzinst werden, kann man von einem Tagesgeldkonto mindestens doppelt so viel erwarten. Viele Banken werben um Neukunden, indem sie sogar 5 oder 6 Prozent Verzinsung anbieten. Das bedeutet für die Anleger, dass sie mit dieser Sparform nicht nur die Inflation ausgleichen können, sondern noch 2 bis 3 Prozent übrig haben für den eigentlichen Vermögensaufbau. Auch für einjähriges Festgeld bekommt man von vielen Banken schon deutlich über 5 Prozent auf die angelegte Summe. Gerade bei hohen Beträgen kann man so allmählich sein Vermögen vermehren.

Vermögen aufbauen trotz hoher Inflation kann man aber nicht nur mit hoch verzinsten Geldanlagen. Eine eigene Immobilie, die man selbst bewohnt, ist ebenfalls eine Form der Vermögensbildung. Spart man für einen eigene Wohnung oder ein Eigenheim, kann man später die Miete sparen. Selbstgenutzte Immobilien verlieren auch nicht an Wert durch steigende Inflation. Das einzige Problem kann die Tatsache sein, dass man längerfristig eventuell Schwierigkeiten haben könnte, bei steigenden Kreditzinsen die fälligen Raten zu begleichen.

Wenn der Aktienmarkt zur Zeit auch gerade große Sorgen bereitet, so kann man mittel- und langfristig mit Aktien und Investmentfonds sehr gut Vermögen aufbauen. Die Renditen sind mit durchschnittlich 8 bis 9 Prozent etwa doppelt so hoch wie Zinserträge auf sichere Geldanlagen. Wer einen Anlagehorizont von mindestens 7 Jahren hat, hat gute Chancen, auf diesem Wege ein kleines Vermögen aufzubauen.

Trotz der gegenwärtigen Krise sollte man nicht vergessen, dass man bis Ende 2008 noch die Chance hat, durch den Kauf von Aktien und Aktienfonds, Steuern zu sparen. Ab 1. Januar 2009 kommt bekanntlich die Abgeltungssteuer. Wer in diesem Jahr nicht die Weichen für später stellt, muss in Zukunft auch auf Aktiengewinne insgesamt knapp 28 Prozent Kapitalertragssteuer, inklusive Solidaritätszuschlag, zahlen. Diese Steuern sollte man besser sparen, durch Aktienkäufe bis spätestens Ende 2008.

Über den Tag hinaus gedacht, kann man also durch kluge Entscheidungen noch in diesem Jahr, viel zum eigenen Vermögensaufbau beitragen, durch die Chance auf wieder steigende Aktienkurse und die Umgehung der Abgeltungssteuer.

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