Srbg.de - H O M E
Themen rund um Geld und Finanzen zu den Bereichen Geldanlage, Finanzplanung und Finanzierung




Letzte Beiträge
Kategorien
Meta
Archiv und Websuche


Vorteil einer Zahlung per Lastschrift
Das Lastschriftverfahren als eine Institution des bargeldlosen Zahlungsverkehr gehört mittlerweile zu den beliebtesten Instrumenten der deutschen Wirtschaftspraxis und hat die Überweisung, als Grundlage jeglichen bargeldlosen Zahlungsverkehrs, nahezu abgelöst. Die Entwicklung ist nach der Einschätzung der modernen Wirtschaftslehre insbesondere zwei Punkten geschuldet.



Zum einen wird die Lastschrift nach ganz überwiegender Einschätzung als besonders komfortabel und bequemlich empfunden, was insbesondere an den funktionalen Grundzügen des Lastschriftverfahrens liegt. Während bei der klassischen Überweisung der Zahlungspflichtige, also der Schuldner der Zahlung, die Bezahlung auslöst, geschieht dies bei der Lastschrift durch den Gläubiger der Zahlung, dem sogenannte Zahlungsempfänger. Der Zahlungspflichtige muss also nicht wie bei der Überweisung die aufwendige und bisweilen störende Prozedur von Pin und Tan Schlüsseln durchlaufen, bevor der die Summe tatsächlich überweisen kann. Dieser Vorteil schlägt zudem auch dann zu Buche, wenn der Zahlungspflichtige keine Überweisungen mit Hilfe eines Online Banking Systems pflegt, etwa weil er ein solches nicht eingerichtet hat oder dem Prinzip des Online Bankings, mit seinen zweifelsohne vorhandenen Sicherheitsrisiken, misstraut. Auf diese Weise erspart er sich etwa den Gang zur Bank.

Darüber hinaus erspart die Zahlung der Lastschrift dem Zahlungspflichtigen auch Überweisungsgebühren, die je nach Konto durchaus hoch ausfallen können.

Um diese Vorteile entfalten zu können funktioniert das Lastschriftverfahren grundsätzlich spiegelbildlich zur Überweisung. So ermächtigt der Zahlungspflichtige den Zahlungsempfänger zum Einzug eines Geldbetrages in einer bestimmten Höhe von dessen Konto. Die Zahlung wird also letztlich zwar durch den Zahlungspflichtigen autorisiert, aber von dem Zahlungsempfänger durchgeführt. Damit treffen ihn zum einen die Gebühren, zum anderen aber auch der maßgebliche Verwaltungsaufwand. Der Zahlungspflichtige muss hingegen leidlich seine Kontodaten eingeben, was das Lastschriftverfahren zum Beispiel insbesondere bei Online Bestellungen oder im Versandhandel beliebt macht. Darüber hinaus wirkt sich die Bezahlung durch Lastschrift in diesem Bereich auch auf die Dauer des Versandauftrages aus, da die Zahlung durch spezielle EDV und automatisierte Abläufe den Zahlungsauftrag meist schneller abwickeln als der Zahlungspflichtige als Privatperson.

Im Ergebnis empfindet der Kunde das Lastschriftverfahren also als weitaus komfortabler, da er die Abwicklung der Zahlung nicht selber durchführen muss. Darüber hinaus kann der Zahlungspflichtige unter bestimmten Umständen auch den abgebuchten Betrag wieder durch seine Bank zurückbuchen lassen. Dies kann etwa dann von Vorteil sein, wenn ein Betrag fälschlicherweise überwiesen wurde. Darüber hinaus ist eine solche Rückbuchung auch möglich und sinnvoll wenn der Zahlungsempfänger in irgendeiner Weise gegen den Vertrag der Beteiligten verstößt, also etwa die geschuldete Leistung nicht oder nur mangelhaft erbringt. In solchen Fällen kann der Zahlungspflichtige seine Bank anweisen, den durch den Zahlungsempfänger abgebuchten Betrag zurückzubuchen. Dies ist in den meisten Fällen möglich, da die Rückabwicklung des Vertrages in diesem Fall auch durch die Bank unterstützt werden muss. Entscheidend ist etwa, dass zwischen Abbuchung und Zurückbuchung kein allzu langer Zeitraum vergangen ist.

Ähnliche Beiträge:
Copyright © 2003- - Alle Rechte vorbehalten - - -