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Vorteile und Nachteile der englischen Versicherungspolicen
Die Lebensversicherung ist schon seit Jahrzehnten ein Produkt, welches sowohl zur Absicherung der Familie als auch zum Aufbau eines Vermögens genutzt wird. Wenn es um die Kapitallebensversicherung geht, dann entscheiden sich die meisten Verbraucher für eine klassische Lebensversicherung, die von den deutschen Lebensversicherern angeboten wird. Neben der klassischen Variante wird seit einiger Zeit auch zunehmend die fondsgebundene Lebensversicherung angeboten. Hier investiert die Versicherungsgesellschaft die Beiträge der Kunden nicht in sichere Renten- oder Geldmarktpapiere, sondern in verschiedene Fonds.



Alle deutschen Versicherer sind in diesem Zusammenhang an bestimmte Vorgaben gebunden, vor allen Dingen die klassische Lebensversicherung betreffend. So dürfen die Versicherer zum Beispiel vorwiegend nur in sehr sichere Finanzprodukte investieren, wie zum Beispiel in Bundeswertpapiere oder Geldmarktpapiere. Der Vorteil dieser Beschränkungen, was die möglichen Anlageprodukte betrifft, ist vor allen Dingen die hohe Sicherheit. Dem Kunden wird nicht nur die Rückzahlung der eingezahlten Beiträge garantiert, sondern es wird zudem ein Mindestzins (Garantiezins) zugesagt. Der große Nachteil der eingeschränkten Produktwahl besteht darin, dass die Rendite für den Anleger nicht sehr hoch ist. Zudem ist die durchschnittliche Rendite der klassischen Lebensversicherung in den vergangenen fünf bis zehn Jahren ohnehin deutlich gesunken, da die Zinsen für sichere Anleihen sowie die Garantiezinsen stark gefallen sind. Wer sich als Kunde eine höhere Rendite von seiner Kapitallebensversicherung erwartet, der könnte zum Beispiel auf eine sogenannte britische Lebensversicherung zurückgreifen, die auch unter der Bezeichnung englische Lebensversicherung bekannt ist.

Diese Versicherung ist von der Grundstruktur her eine Kapitallebensversicherung, unterscheidet sich jedoch in einem Punkt stark von den Angeboten der deutschen Versicherer. Und zwar besteht dieser Punkt darin, dass die britischen Lebensversicherer nahezu keine Beschränkungen haben, was die Anlageprodukte betrifft, in welche sie das Geld ihrer Kunden investieren können. Da das Investment in Aktien zwar grundsätzlich etwas risikoreicher als die Anlage in sichere Anleihen ist, die Aktien auf der anderen Seite im langfristigen Durchschnitt jedoch (deutlich) höhere Gewinne als Anleihen erzielen können, kann der Versicherte eine bessere Rendite erzielen. Der große Vorteil der englischen Versicherung besteht für den Kunden also darin, dass er eine relativ gute Rendite einkalkulieren kann. Als Nachteil ist demgegenüber das Risiko zu nennen, dass Aktien natürlich auch Kursverluste erleiden können. Daher gibt es auch keine garantierte Rendite oder Ähnliches. Selbst die Rückzahlung der eingezahlten Rendite kann bei der englischen Versicherung nicht garantiert werden.

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