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Vorteile und Nachteile eines Studenten Girokonto
Bei den meisten Studenten sitzt das Geld nicht gerade locker. Aus diesem Grund ist sparen angesagt. Als Student kann man heutzutage vor allem beim Girokonto bis zu 40 Euro monatlich sparen. Das wirkt sich vor allem positiv auf den Geldbeutel aus. Für Studenten war es vor nicht allzu langer Zeit noch sehr kompliziert, ein gutes Girokonto mit geringen Gebühren zu finden. Heute haben Banken erkannt, dass Studenten eine interessante Kundschaft darstellen. Immerhin sind sie die Besserverdiener von morgen. Da ist es nur gut, wenn man sie dauerhaft als Kunde gewinnen kann. Das Studentengirokonto, welches inzwischen immer mehr Banken, darunter vor allem Online- Banken anbieten, beinhaltet gerade für geringverdienende Studenten oftmals entscheidende Vorteile gegenüber einem gewöhnlichen Girokonto.



Entscheidend ist, dass für das kostenlose Studentengirokonto keine monatlichen Kontoführungsgebühren verlangt werden. Dies bringt dem Studenten ein zusätzliches Plus von 20 bis 40 Euro. Je nach Bank werden zudem weitere kostenlose Zusatzleistungen wie das kostenlose Bargeldabheben im Ausland sowie eine EC- Karte zum bargeldlosen Zahlen offeriert. Dies soll dem Studenten mehr finanziellen Freiraum eröffnen. Vor allem Studenten, denen ein Auslandssemester bevorsteht, profitieren von dieser Zusatzleistung, da die Gebühren ansonsten sehr hoch ausfallen und sich belastend auswirken. Zudem fordert kaum eine Bank den gefürchteten monatlichen Mindestbetrag, der noch vor einigen Jahren üblich war, weil sich Banken dementsprechend sicher sein konnten, dass der Student über ein geregeltes Einkommen verfügt. Besonders attraktiv wird das Studentenkonto durch die kostenlose Nutzung einer Visa- oder Mastercard und das vielfach angebotene Online- sowie Telefonbanking. Auf diese Weise sind Studenten flexibler und können ihre Bankgeschäfte auch bequem unterwegs oder in der Universität erledigen. In der Regel bieten viele Banken auch die Möglichkeit der Kontoüberziehung an. Hierfür zahlen Studenten aber auch einen Überziehungszins, der durchschnittlich zwischen 7 und 11 Prozent liegt. Dafür wird aber auch das Guthaben ständig mit 0, 25 bis 3, 8 Prozent verzinst. Einige Banken bieten hierzu sogar spezielle Guthabenkonten an, auf die das überschüssige Geld am Ende des Monats überwiesen und verzinst werden kann.

Trotz allem gibt es aber auch einige nennenswerte Nachteile, auf die man als Student achten sollte. Banken, die beispielsweise ein monatliches Mindesteinkommen verlangen, rechnen Gebühren an, wenn dieses Einkommen einmal ausbleibt. Bei anderen Banken gilt das kostenlose Bargeldabheben nur für spezielle Geldautomaten diverser Partnerbanken. Zudem kommt es oft vor, dass der Überziehungszins bei 10 oder 11 Prozent liegt. Studenten, die ihr Konto öfter mal überziehen, zahlen so schnell größere Summen. Da die Angebote sehr vielfältig sind, sollten Studenten Ausschau nach dem Studentengirokonto halten, welches am besten auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Wichtiger als eine kostenlose Kreditkarte ist nämlich oftmals ein niedriger Überziehungszins, Flexibilität durch kostenloses Geldabheben an möglichst vielen Geldautomaten im In- und Ausland sowie eine gute Verzinsung des Guthabens.

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