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Vorteile und Nachteile festverzinslicher Geldanlagen
Auch wenn es im Euroraum derzeit eine sogenannte Schuldenkrise gibt, die sich auch negativ auf die Nachfrage nach Staatsanleihen vieler europäischer Staaten auswirkt, so sind gerade die festverzinslichen Geldanlagen in Form von Anleihen noch immer sehr gefragt. Neben den Rentenpapieren gibt es natürlich noch viele andere Anlageformen, die in die Rubrik der festverzinslichen Geldanlagen fallen, wie zum Beispiel das Festgeld, Sparbriefe oder auch verschiedene Sparformen.



Da es sich jeweils um unterschiedliche Produkte handelt, weisen die verschiedenen Anlageformen natürlich zum Teil auch unterschiedliche Konditionen und Merkmale auf. Daher ist es nicht ganz einfach pauschal zu erkennen, welche Vorteile und Nachteile festverzinsliche Geldanlagen haben. Da allerdings alle festverzinslichen Geldanlagen zumindest eine Gemeinsamkeit haben, nämlich die feste Verzinsung, kann man auf dieser Basis einige Vorteile und Nachteile dieser Anlageformen nennen. Der große Vorteil aller festverzinslichen Geldanlagen ist zunächst einmal gleichzeitig die Haupteigenschaft der zugehörigen Anlageformen, nämlich die feste Verzinsung. Für den Anleger bedeutet die feste Verzinsung, dass er schon bei Abschluss der Anlage weiß, welchen Zinsertrag über die Anlagedauer hinweg erzielen wird. Er kann also mit einem gewissen Ertrag sicher kalkulieren und zudem beinhaltet die feste Verzinsung natürlich auch, dass Zinssicherheit besteht. Denn weder die Bank noch die sonstigen Emittenten dürfen den vereinbarten Zinssatz während der Laufzeit der Anlage verändern.

Zusammenfassend ist der wesentliche Vorteil der festverzinslichen Anlageformen also die im Vorhinein bekannte und sichere Rendite. Diese feste Verzinsung kann jedoch durchaus auch Nachteile für den Anleger beinhalten. Besonders in der aktuellen Situation zeigt sich ein möglicher Nachteil der festverzinslichen Geldanlagen, nämlich der vergleichsweise niedrige Ertrag, den der Anleger erzielen kann. Bei den meisten festverzinslichen Geldanlagen ist es nämlich so, dass die Zinsen sich in gewisser Weise am Leitzinssatz sowie an den aktuellen Kapitalmarktzinsen orientieren. Und wenn diese Zinsen relativ niedrig sind, sind in der Regel auch die Zinsen niedrig, die der Anleger für die verschiedenen festverzinslichen Geldanlagen erhält. Aus dem Grunde sollte man sich in Niedrigzinsphasen auch nicht zu lange an die Anlageform und somit an die relativ geringen Zinsen binden. Denn selbst wenn die Kapitalmarktzinsen nach einiger Zeit steigen, kann der Anleger von diesem Zinsanstieg nicht profitieren, wenn er sich an einen Festzins gebunden hat.

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