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Vorteile und Nachteile von Festgeld
Festgelder werden neben dem Tagesgeld von immer mehr Kunden nachgefragt. Das ist auch verständlich, denn Festgelder bieten einen festen Zinssatz für einen überschaubaren kurzen Zeitraum. Die von den Banken angebotenen Laufzeiten für Festgelder sind sehr vielfältig und können damit von den Anlegern entsprechend ihrer eigenen Vorstellungen und Ziele ausgewählt werden.



Die Vorteile von Festgeld

Festgeld bietet feste Zinsen für einen vereinbarten Anlagezeitraum. Die Anlagemöglichkeiten liegen kurzfristig bei einem Monat, können aber auch langfristig für 12 oder 24 Monate vereinbart werden - je nach dem Angebot der Bank. Innerhalb der festen Anlagedauer kann die Bank den Zinssatz nicht verändern.

Nach dem Ende der Festgeldlaufzeit bieten die Banken auf Kundenwunsch eine automatische Verlängerung des Festgeldes an. Ab dem Zeitpunkt der Prolongation erhält der Anleger den dann geltenden Zinssatz. Die Verlängerung erfolgt mit der bisherigen Laufzeit, sofern der Sparer keine andere Weisung an die Bank gibt.

Bei großen Anlagebeträgen kann sich der Anleger die Zinsen am Ende der Laufzeit auf sein Girokonto überweisen lassen und diese konsumieren. Eine Alternative ist die Überweisung der Zinsen direkt auf das Festgeldkonto und eine Mitverzinsung zusammen mit dem Sparkapital. Der Anleger nutzt damit den Zinseszinseffekt, der für eine höhere Rendite sorgt.

Festgeldkonten lassen sich einfach und bequem im Internet eröffnen und werden von vielen Banken angeboten. Bei einem Vergleich verschiedener Angebote - ebenfalls über das Internet - können Anleger sich schnell und einfach über die höchsten Festgeldzinsen informieren. In der Regel werden für Festgeldkonten keine Gebühren berechnet. Über die Ein- und Auszahlungen auf einem Festgeldkonto informieren die Banken mittels kostenlosem Kontoauszug, der entweder per Post zugeschickt oder online übermittelt wird.

Festgelder sind risikoarme Geldanlagen, da es keine Kursrisiken gibt. Über die Einlagensicherungsfonds der meisten Anbieterbanken ist der Sparer außerdem vor möglichen Problemen der Bank abgesichert und würde sein Geld und die Zinsen auf jeden Fall zurückerhalten.

Die Nachteile von Festgeld

Bei der Anlage von Festgeldern müssen Anleger einen Mindestbetrag einzahlen, sonst kann das Festgeldkonto nicht eröffnet werden. Der Mindestanlagebetrag wird von den Banken sehr unterschiedlich festgesetzt und kann zwischen 2.500 Euro und 25.000 Euro liegen. Während der Anlagedauer darf der Mindestbetrag nicht unterschritten werden. Unter Umständen können die Banken die Festgeldanlage auch auf einen Maximalbetrag begrenzt haben. Liegt der Anlagebetrag über diesem Maximalwert, erhält der Sparer dann nur einen sehr geringen Zinssatz oder gar keine Verzinsung.

Für Kunden, die schnell wieder über ihr Geld verfügen möchten, sind Festgelder nicht geeignet, da während der Anlagedauer keine Auszahlungen möglich sind. Das Geld ist dann beispielsweise für 30 oder 60 Tage fest angelegt. Zahlt die Bank dennoch auf Kundenwunsch das Festgeld aus, gehen meistens die Zinsen verloren.

Festgelder bieten im Vergleich zu Sparbüchern attraktive Zinsen, dennoch gibt es Anleger, die beispielsweise mit Investmentfonds oder Aktien noch bessere Renditen erzielen können. Für langfristig orientierte Anleger gibt es deshalb bessere Anlagemöglichkeiten mit einem größeren Wertzuwachs.

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