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Vorteile von Fremdfinanzierung und Eigenfinanzierung im Vergleich
Erst seit wenigen Jahren wird es auf breiter Front von der Gesellschaft akzeptiert, dass auch Privatpersonen einen Kredit aufnehmen, um damit eine Konsumausgabe zu finanzieren. Zuvor hatte die Kreditaufnahme immer ein etwas negatives Image, weil die Inanspruchnahme eines Darlehens natürlich mit Schulden verbunden ist. Daher sparten sich die Verbraucher früher den benötigten Betrag zunächst über viele Jahre zusammen, um sich anschließend etwas kaufen zu können. Heute stellt sich die Situation ganz anders dar, denn auch die Aufnahme eines Kredites ist quasi zur „normalsten Sache der Welt“ geworden.



Zudem möchte kaum ein Verbraucher Jahre warten, bis zum Beispiel das Geld für einen neuen Fernseher angespart ist. Wenn es um die Aufnahme von Krediten geht, dann wird öfter auch der Begriff der Fremdfinanzierung genutzt. Doch was genau ist eigentlich eine Fremdfinanzierung? Eine Finanzierung ist zunächst einmal jeder Vorgang, der zur Kapitalbeschaffung dient, die aufgrund einer geplanten Ausgabe durchgeführt wird. Die Finanzierung ist also im Prinzip gleichzusetzen mit dem Begriff der Bezahlung. Es gibt zwei Grundvarianten der Finanzierung, nämlich einerseits die Eigenfinanzierung und zum anderen die Fremdfinanzierung. Die Eigenfinanzierung beinhaltet, dass der Verbraucher das benötigte Kapital bereits besitzt, zum Beispiel in Form von Sparguthaben. Bei der Fremdfinanzierung ist es hingegen so, dass der Verbraucher zumindest nicht die gesamte benötigte Summe selbst aufbringen kann, sondern „fremdes Kapital“ benötigt. Dieser Erhalt des fremden Kapitals wird somit auch als Fremdfinanzierung bezeichnet. Dabei kann es sich entweder um eine Teilfinanzierung oder um eine Vollfinanzierung handeln.

Von einer Teilfinanzierung wird dann gesprochen, wenn nur ein Teil des Gesamtkapitalbedarfs fremdfinanziert werden muss, während es bei der Vollfinanzierung so ist, dass der gesamte Kapitalbedarf mit fremden Geldmitteln finanziert werden muss. Mit einem Wort definiert handelt es sich bei einer Fremdfinanzierung also in 99 Prozent aller Fälle um eine Kreditaufnahme. Die Banken stellen heutzutage sehr viele Möglichkeiten der Fremdfinanzierung zur Verfügung, und zwar in Form von diversen Kreditarten. Es gibt nicht wenige Verbraucher, die durchaus eine Wahl zwischen der Eigen- und der Fremdfinanzierung haben. Sind Guthaben vorhanden, zum Beispiel in Form von Wertpapieren, ist es durchaus eine häufige Überlegung, ob man diese Guthaben zur Finanzierung nutzt oder stattdessen einen Kredit aufnimmt. Beide Varianten haben ihre Vorteile und Nachteile. Eine Fremdfinanzierung ist zum Beispiel meistens teurer als eine Eigenfinanzierung, weil die Kreditzinsen in aller Regel höher als die Guthabenzinsen sind. Es gibt aber natürlich auch Ausnahmen von dieser Regel, sodass stets im Einzelfall abgewogen werden sollte, welche Finanzierungsvariante die bessere Alternative ist.

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