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Wann lohnt sich der Besitz einer Kreditkarte?
Heute gibt es gerade im Bereich des Zahlungsverkehrs so viele Angebote und Produktmöglichkeiten, dass man als Kunde schon das ein oder andere Mal den Durchblick verlieren. Neben dem Girokonto, dem Online-Banking und der Kundenkarte, zählt inzwischen auch die Kreditkarte zu den am häufigsten verwendeten Zahlungsmitteln und Bestandteilen des Zahlungsverkehrs. Während man innerhalb des Landes und der Europäischen Union zumeist ohne Probleme mit dem Euro als Bargeld oder der Bank-Kundenkarte bezahlen kann, sieht das im außereuropäischen Ausland etwas anders aus.



Im Ausland kann man zumeist nur mit der Landeswährung bezahlen oder mit Reiseschecks, welche allerdings recht umständlich zu gebrauchen sind. Daher bietet sich besonders für Auslandsaufenthalte eine Kreditkarte an. Grundsätzlich stellt man sich als Kunde natürlich die Frage, ob und wann man eine Kreditkarte überhaupt benötigt, da diese natürlich auch Kosten verursacht. Wie schon kurz erwähnt, ist eine Kreditkarte auf jeden Fall dann zu empfehlen, wenn man hin- und wieder in das außereuropäische Ausland vereist, da die Kreditkarte dort das sicherste und auch gebräuchlichste Zahlungsmittel darstellt. Zudem beinhaltet die Kreditkarte in den meisten Fällen noch recht nützliche Versicherungen, welche auch besonders im Ausland sehr sinnvoll sein können.

Neben der Kreditkartennutzung im Ausland, bietet die Kreditkarte allerdings noch weitere Funktionen, die je nach Kunden sinnvoll sein können. Zum Beispiel benötigt man heute beim Einkauf im Internet oftmals eine Kreditkarte, da häufig gar keine anderen Zahlungsraten mehr von den Verkäufern aufgrund der Unsicherheit akzeptiert werden. Wer also häufiger im Internet Waren oder Dienstleistungen bezahlen muss, sollte sich auch über den Erwerb einer Kreditkarte Gedanken machen. Neben den Zahlungsfunktionen, bietet die Kreditkarte je nach Art des Vertrages auch die Möglichkeit eines Zahlungskredites. Oftmals erfolgt die Belastung (Kreditkartenabrechnung) auf dem Girokonto nur einmal im Monat. Das Konto des Kunden wird also nicht direkt nach der Zahlung belastet, sondern unter Umständen bis zu 30 Tage später, was ein indirekter Zahlungsaufschub für den Kunden darstellt. War die Kreditkarte noch vor einigen Jahren ein gewisses Statussymbol, so ist sie heute inzwischen soweit verbreitet, dass sich aus dem Besitz der Kreditkarte nicht zwingend eine gute Bonität ableiten lässt. Dennoch bekommen natürlich immer noch bestimmte Kundengruppen keine Kreditkarte, da diese eben stets mit einer indirekten Kreditvergabe an den Kunden gekoppelt ist.

Zusammenfassend kann man also festhalten, dass der Besitz einer Kreditkarte sich für Kunden lohnt, welche sich öfter im Ausland, besonders im außereuropäischen Ausland, aufhalten, die oftmals Zahlungen im Internet vornehmen, und zudem generell flexibel in der Form der Zahlungsmöglichkeit bleiben möchten. Wer sich hingegen fast ausnahmslos in Deutschland und den angrenzenden Staaten aufhält und nicht regelmäßig im Internet Zahlungen tätigen muss, der kann auch auf den Besitz einer Kreditkarte sehr gut verzichten.

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