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Wann lohnt sich eine Krankenhaustagegeld-Versicherung?
Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist für niemanden angenehm und kann häufig sogar große finanzielle Probleme in Familien hervorrufen. Fällt die Mutter aus, müssen eventuell Kinder versorgt und der Haushalt geregelt weitergeführt werden. Steht dem Vater ein längerer Krankenhausaufenthalt bevor, kann es durchaus zu einem Verdienstausfall kommen, der zu einem finanziellen Engpass führen könnte. Und dann sind da noch die Extrakosten, wie Fahrtkosten oder Telefongebühren, die beglichen werden müssen. Der rechtzeitige Abschluss einer Krankenhaustagegeldversicherung kann helfen, einem Krankenhausaufenthalt, bei aller Sorge um die eigene Gesundheit, gelassen und entspannt entgegen zu sehen.



Bei einer Krankenhaustagegeldversicherung handelt es sich um eine freiwillige Zusatzversicherung, die dem Versicherten jeden Tag, im Falle einer stationären Heilbehandlung oder eines stationären Krankenhausaufenthaltes durch Erkrankung oder Unfall, für alle notwendigen, medizinischen Behandlungen, einen vertraglich festgelegten Betrag zahlt. Eine Krankenhaustagegeldversicherung kann jede Person abschließen, die (gesetzlich) versichert ist, deren ständigen Wohnsitz sich im Tätigkeitsbereich des Versicherers befindet, die nicht älter als 65 Jahre alt ist und die eine Entschädigung für eventuell anfallende Extrakosten benötigt. Das Krankenhaustagegeld kann bis zu einer Höhe von 100 Euro abgeschlossen werden, wobei sich der Versicherungsschutz auf alle europäischen Länder bezieht. Die Höhe des Tagesgeldes wird individuell vereinbart und vertraglich festgelegt, ist also variabel und nicht vom Einkommen abhängig.

Die finanzielle Leistung ist zeitlich nicht begrenzt und nicht steuerpflichtig. Der Vertrag gilt für die ersten beiden Versicherungsjahre, wobei das jeweilige Kalenderjahr am 31.12 endet. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate. Sollte diese Frist nicht eingehalten werden, verlängert sich die Krankenhaustagegeldversicherung um ein weiteres Jahr. Da die Konditionen variieren können, ist ein Vergleich der Versicherungen ratsam. Im Internet bieten Krankenkassen auf ihren Homepages die Möglichkeit an, das individuelle Tagegeld und die Konditionen berechnen zu lassen. Für die Auszahlung der Krankenhaustagegeldversicherung muss der Versicherung eine Bescheinigung des Krankenhauses vorgelegt werden, in der der Namen des Patienten, seine Krankheit, sowie die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus dokumentiert sind.

Eine Krankenhaustagegeldversicherung deckt alle Kosten ab, die als Extrakosten im Krankenhaus, rund um die Behandlung, den Aufenthalt und den Transport, anfallen können, steht dem Versicherungsnehmer jedoch grundsätzlich zur freien Verfügung. Es ist kein Kostennachweis zu erbringen. So kann das Krankenhaustagegeld dazu verwendet werden, anfallende Telefonkosten oder Gebühren für die Nutzung des Internets zu begleichen. Aber auch für entspannende Lektüre, dem Wunsch nach einer Zusatzverpflegung im Krankenhaus oder aber für anfallende Taxikosten von Familienmitgliedern und Freunden, steht das Geld zur Verfügung. Ist die Klinik weit vom Wohnort entfernt, können auch Fahrkosten für Bus- und Bahn ausgeglichen werden. Wichtig ist aber auch, einen eventuellen Verdienstausfall mit dem Krankenhaustagegeld aufzufangen. Auch die Finanzierung einer Hilfskraft, die für die Zeit des Krankenhausaufenthaltes die Aufgaben der Hausfrau übernimmt, kann mit dieser Zusatzversicherung aufgefangen werden.

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