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Was ist ein Darlehen?
Bei einem Darlehen handelt es sich um einen Vertrag zwischen einem Darlehensgeber und einem Darlehensnehmer. Hierbei überlässt der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer entweder Geld oder Sachgegenstände, was Darlehensvaluta genannt wird. Durch die Annahme des Darlehens verpflichtet sich der Darlehensnehmer, den geliehenen Betrag zu einem bestimmten Zeitpunkt zurückzuzahlen. In der Regel ist ein Darlehen entgeltlich, was bedeutet, dass zusätzlich ein vorher festgelegter Zins zu zahlen ist.



Rechtlich gesehen kommt ein Darlehensvertrag erst in dem Moment zustande, in dem der Darlehensgeber die Darlehensvaluta an den Darlehensnehmer leistet.

Unterschieden werden sechs Arten von Darlehen:

  • endfälliges Darlehen
  • Tilgungsdarlehen
  • Bauspardarlehen
  • Annuitätendarlehen
  • partiarisches Darlehen
  • Ratendarlehen


Beim endfälligen Darlehen, wird der anfallende Betrag inklusive Zinsen am Ende der Vertragslaufzeit auf einmal zurückerstattet.

Das Tilgungsdarlehen ermöglicht eine Zurückerstattung des Betrages in einzelnen, meist monatlichen Raten. Hierbei bleibt die Tilgung während der gesamten Laufzeit konstant, jedoch berechnen sich die Zinsen aus dem verbleibenden Kapital, weshalb die Rate ständig sinkt.

Als Bauspardarlehen bezeichnet man ein Darlehen, das einem Bausparer nach Abschluss eines Bausparvertrags zusteht. Die beiden Vertragspartner vereinbaren eine Bausparsumme, die der Vetragsnehmer zu einem festgelegten Prozentsatz anspart. Nimmt dieser nun die Vetragssumme in Anspruch, so bekommt er den noch nicht angesparten Teil als Bauspardarlehen, zu einem meist sehr günstigen Zinssatz, gewährt.

Bei einem Annuitätendarlehen wird jedes Jahr eine gleich bleibende Rate zurückgezahlt, welche aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil besteht. Mit jeder Rate wird ein Teil der Restschuld getilgt, weshalb sich der Zinsanteil zugunsten des Tilgungsanteils verringert.

Ein partiarisches Darlehen ermöglicht es dem Darlehensgeber Anteil am Gewinn des Unternehmens, dem das Darlehen gewährt wurde, zu nehmen. Hierbei hat er jedoch keinerlei Einfluss auf die Unternehmensgeschäfte. Neben der Gewinnbeteiligung kann zusätzlich auch noch ein zu zahlender Zinssatz festgelegt werden.

Beim Ratendarlehen wird der Zinsbetrag für die gesamte Laufzeit schon am Anfang dieser anhand der Höhe des Darlehens festgelegt. Der aus Zinsen und Darlehenssumme entstehende Betrag wird hierdurch in bis zum Ende der Vertragslaufzeit gleich bleibenden Raten zurückgezahlt.

Dem Darlehensgeber können Sicherheiten, wie zum Beispiel Immobilien, zur Absicherung des Darlehens gestellt werden.

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