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Was ist eine halbbare Zahlung?
Eine "halbbare Zahlung“ ist eine "halbe“ Barzahlung, wie es aus der Bezeichnung leicht heraus zu lesen ist. Die "halbbare Zahlung“ ist neben den Begriffen Barzahlung und unbare Zahlung (bargeldlose Zahlung) ein Grundbegriff der BWL (Betriebswirtschaftslehre). Die Bezeichnung "halbbar“ verrät, dass es dabei um eine Zwischenlösung, eben zwischen "bar“ und "unbar“, geht. Laut Definition ist die halbbare Zahlung eine Zahlungsart, die praktiziert werden muss, wenn einer von zwei Partnern eines Zahlungsverkehrs (Zahler bzw. Schuldner oder Zahlungsempfänger bzw. Gläubiger) kein Konto besitzt. Halbbare Zahlungen verwenden allerdings auch zahlreiche Kontoinhaber und das nicht, weil sie müssen, sondern freiwillig, weil sie ihre Kontodaten nicht preisgeben wollen.



Dabei stehen drei Varianten halbbare Zahlungen zur Verfügung: per Barscheck Geld bekommen, per Zahlschein oder per Nachnahme bezahlen. Wenn der Zahlungsempfänger kein Konto besitzt, muss er einen Barscheck verwenden. Über den Barscheck, den er vom Zahler bekommt, kann er eine Bargeldauszahlung am Bankschalter bekommen, worauf das Konto des Zahlers belastet wird. Der Barscheck hat für den Inhaber die Vorteile aber auch die Nachteile des Bargeldes, er kann verloren oder gestohlen werden, womit er für den Inhaber ein unwiederbringlicher Verlust wird. Dadurch ist das Risiko gegeben, dass der jeweilige Scheckbetrag an einen nicht berechtigten Überbringer ausgezahlt wird, soweit der Barscheck gültig ist und der Bank vorgelegt wird. Allerdings bestehen die Banken oft zur Sicherheit auf eine Identifizierung des Überbringers über Personalausweis bzw. Reisepass.

Ein Barscheck ist für die Bank wie eine Wertpapierurkunde, die von ihr nur nach bestimmten Merkmalen als gültig anerkannt wird. Dazu gehören die eindeutige Bezeichnung ("Scheck“), der einzulösende Betrag, das Datum und der Ort der Ausstellung, die Signatur bzw. Unterschrift der ausstellenden Person, sowie die Bankbezeichnung der ausstellenden Bank und der Ort der Zahlung. Verwendet wird die halbbare Zahlung über Barschecks heutzutage vor allem, um Warenlieferungen aus fernen Ländern zu bezahlen. Der Schuldner zahlt dabei per Barscheck, obwohl er in seiner Heimat ein Konto besitzt. Er zahlt mit Schecks, die er bei der Bank kauft. Für den Gläubiger ist ein Barscheck wiederum der schnellste und sicherste Weg, seine Ware bezahlt zu bekommen, da für die gekauften Barschecks die ausstellende Bank haftet. Ein Kontoinhaber kann einen Barscheck auch ausstellen, damit eine andere Person für ihn Bargeld von seinem Konto abheben kann.

Wenn der Schuldner kein Konto besitzt, muss er einen Zahlschein verwenden, oder eine zugestellte Ware per Nachnahme bezahlen. Über den Zahlschein, den er vom Zahlungsempfänger bekommt, kann er eine Bargeldeinzahlung am Bankschalter tätigen, worauf der eingezahlte Betrag auf das Konto des Gläubigers gutgeschrieben wird. Die heutigen Zahlscheine sind die vom Gläubiger gesendeten Kombiformulare (Überweisung/Zahlschein). Bei der Zahlung per Nachnahme kann der Schuldner entweder an der Haustür bei der Lieferung der Ware, oder bei Abholung der Ware von der Post bezahlen. Bei der Nachnahme wird der eingezahlte Betrag ebenfalls auf das Konto des Gläubigers gutgeschrieben.

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