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Was sind Fonds?
Fonds, auch Investmentfonds genannt, sind bestimmte Geldanlagen, die sehr unterschiedlich konzipiert sein können. Aufgelegt werden sie immer von so genannten Kapitalanlagegesellschafte, die Verwaltung eines einzelnen Fonds übernimmt der Fondsmanager. Bei Investmentfonds werden Gelder von verschiedenen Anlegern gebündelt und anschließend in unterschiedliche Anlagebereiche investiert. Dies können sowohl Aktien als auch festverzinsliche Wertpapiere und sogar Immobilien sein. Hierbei werden dann auch nicht nur einige wenige Papiere erworben, sondern es erfolgt eine Streuung nach Branchen (Banken, Versorger, Konsumgüter), Unternehmen und Investitionsorten (verschiedene Länder und Regionen). Natürlich kann jeder Anleger auch selbst in Wertpapiere investieren und sich so ein Portfolio zusammenstellen.



Durch die großen Anlagesummen eines Fonds (oft mehrere Millionen Euro) kann dieser seine Gelder jedoch weitaus besser verteilen und so eine Reduzierung des Risikos erreichen. Weiterhin sind die Kosten bei mehrmaligen Umschichtungen im Fonds weitaus günstiger. In den meisten Fällen existiert keine Begrenzung, wie viele Gelder in einen Fonds investiert werden können. Will sich ein Anleger an einem Fonds beteiligen, kauft er in Abhängigkeit seiner Anlagehöhe eine bestimmte Anzahl Anteilsscheine. Der Wert eines solchen Anteils wird aus dem Wert der im Fonds enthaltenen Wertpapiere geteilt durch die Zahl der Anleger ermittelt. Die Feststellung des Anteilspreises erfolgt immer einmal am Tag. Der Verkauf von Investmentfonds ist börsentäglich zum jeweils gültigen Kurs möglich. Somit sind Fonds als Geldanlage sehr flexibel.

Investmentfonds unterscheidet man zwischen offenen und geschlossenen Fonds

Geschlossene Investmentfonds investieren, anders als offene Fonds, in nur ein bestimmtes Projekt, zum Beispiel den Kauf eines Hauses oder den Bau eines Schiffes. Hierzu werden die Gelder der Anleger eingesammelt, danach wird der Fonds geschlossen. Der Verkauf der Fondsanteile ist hier während der Laufzeit (5-25 Jahre) nicht möglich. Durch die Spezialisierung auf nur ein Projekt ist das Risiko zudem sehr hoch.

Im Gegensatz hierzu stehen offene Fonds, die aufgrund ihrer Verbreitung und Beliebtheit auch als Publikumsfonds bezeichnet werden. Sie investieren sehr verschiedene Aktien, Renten oder Immobilien. Durch ihre breite Streuung wird das Risiko von Wertpapieranlagen deutlich verringert. Weiterhin kann der Anleger auf die Erfahrung sowie die Kenntnisse des Fondsmanagers zurückgreifen, der den offenen Fonds aktiv managt und ggf., etwa bei einer Veränderung der Marktlage, Umschichtungen vornimmt. So können auch Anleger, die im Bereich der Aktienanlagen nur wenige Kenntnisse besitzen, an den positiven Erträgen teilhaben.

Bei der Anlage von Investmentfonds sollte jedoch, trotz der vorhandenen Streuung, das Risiko nicht vernachlässigt werden. Ist dies bei Geldmarkt- oder Rentenfonds eher gering, können Aktien- und Mischfonds mitunter stark schwanken. So sind pro Jahr zweistellige Gewinne möglich, gleichzeitig können aber auch ebenso hohe Verluste erzielt werden. Daher sollten Fonds, auch wenn sie jederzeit verfügbar sind, grundsätzlich langfristig angelegt werden. Der Anlagehorizont für Rentenfonds beträgt zum Beispiel zwischen 3-5 Jahren, der von Mischfonds zwischen 5-7 Jahren und der von Aktienfonds zwischen 7-10 Jahren. Nur so ist es möglich, enstandene Kursschwankungen wieder auszugleichen.

Fonds können sowohl bei der Bank als auch im Internet sowie direkt bei der Fondsanlagegesellschaft gekauft werden. Für den Kauf selbst fällt der Ausgabeaufschlag an, der prozentual von der Anlagesumme berechnet wird. Er beträgt, je nach Fondsart, zwischen 2-5,75%. Bei Käufen im Internet kann hier deutlich gespart werden.

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