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Welche Kosten fallen bei einem Kredit an?
Ein Kredit ist mit hohen Kosten verbunden, was sicherlich nicht jedem Interessenten klar ist, wenn er sich den Finanzierungsmarkt ansieht und die ersten Angebote einholt. Bei einer Summe von 200.000 Euro ist bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 4,5 bis 4,8 Prozent, was schon sehr niedrig angelegt ist, mit einer Rückzahlung von mindestens 340.000 Euro zu rechnen. Wer sich diese Summen ansieht, wird sicher im ersten Moment ziemlich abgeschreckt sein, denn wer zahlt schon gern das Eineinhalbfache einer geliehenen Summe zurück? Doch die Banken möchten natürlich daran verdienen, wenn sie jemandem ihr Geld zur Verfügung stellen und in dem Zeitraum des Kreditvertrages bis zur Rückzahlung des verliehenen Geldes nicht damit arbeiten können.



Zum Einen fällt natürlich die Tilgung der eigentlichen Kreditsumme an, daran ist nichts zu ändern und es kann auch nichts eingespart werden. Die Kosten, die darüber hinaus anfallen, sind von Bank zu Bank verschieden, hier lohnt sich vor der Aufnahme des Kredites unbedingt ein Vergleich der einzelnen Angebote, bei dem die Online Banken nicht außer Acht gelassen werden sollten. In der Regel bieten sie bessere Konditionen als Filialbanken und auch als die Hausbank. Ob der Berater dort persönlich bekannt ist oder nicht, spielt keine Rolle, oft ist es so, dass die Hausbanken mit die teuersten sind. Zu nennen sind an erster Stelle natürlich die Zinsen, die auf den Kreditbetrag zu zahlen sind. Sie sind von Bank zu Bank verschieden und orientieren sich jeweils am geltenden Zinssatz, der von der Europäischen Zentralbank festgelegt wird. Doch gerade bei langfristigen Krediten spielt schon die Stelle hinter dem Komma eine Rolle, selbst wenn sich diese von einem zum anderen Kreditinstitut nur um einen Punkt unterscheidet. Im Laufe der Jahre bis zur endgültigen Tilgung des Kredites kann das bis zu mehreren Tausend Euro Unterschied ausmachen, je nach Höhe der geliehenen Summe.

Als Nebenkosten fallen zum Beispiel die Bearbeitungs- und Bereitstellungsgebühren an. Bearbeitungskosten werden für das Aufnehmen und Prüfen des Kreditantrages erhoben, außerdem für sämtliche Arbeiten, die bis zur Bewilligung oder Absage an den Kreditantragsteller anfallen. Die Bereitstellungsgebühren werden dafür erhoben, dass die Bank einen bestimmten vereinbarten Geldbetrag zu einem festen Zeitpunkt zur Verfügung stellt. Viele Banken erheben zudem Kontoführungsgebühren. Für die Auszahlung eines Kredites muss in der Regel ein dafür vorgesehenes Girokonto eröffnet werden, das nur für die Abwicklung der Kreditzahlungen vorgesehen ist. Dieses Konto ist zumindest bei den Filialbanken im Allgemeinen nicht umsonst zu bekommen. Monatlich fallen hier Kosten an, die sich im Laufe der Jahre ebenfalls zu einem recht ansehnlichen Betrag summieren.

In jedem Falle gilt, nicht nur die Zinssätze der einzelnen Banken vor Kreditaufnahme zu vergleichen, sondern auch auf die Nebenkosten zu achten, wenn nicht unnötig Geld gezahlt werden soll. In Ruhe vergleichen spart hier also viel Geld, da schließlich viele Summen für mehrere Jahre anfallen.

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