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Welche Kredit Bearbeitungsgebühren können anfallen?
Auf Grund der stark steigenden Lebenshaltungskosten und der unproportional zu der Entwicklung der Preise steigenden Löhne, haben viele Haushalte am Ende des Monats nicht mehr genug Geld in der Haushaltskasse. Wenn darüber hinaus dann auch noch ungeplante Reparaturen oder Investition zu tätigen sind, sehen viele die letzte Lösung in der Aufnahme eines Kredit.



Des Weiteren gibt es viele Kreditnehmer, die mehrere kleine Kredite haben und diese in einen großen Kredit umschulden wollen. Doch sowohl die Aufnahme eines neuen Kredits als auch die Umschuldung schon bestehender Kredite ziehen Kosten nach sich. Die wohl bekanntesten und gängigsten Kosten sind die Bearbeitungsgebühren, welche von Banken und anderen Finanzdienstleistungsunternehmen für die Vergabe von Krediten erhoben werden.

Bearbeitungsgebühren dienen dazu die für die Kreditinstitute entstandenen Kosten an die Kunden weiterzugeben. In der Regel liegen diese Kosten bei 2% der Darlehenssumme und werden sofort bei Auszahlung des Darlehens abgezogen. In Einzelfällen können die Kosten aber auch verhandelt werden, sodass dann ein bestimmter Betrag, abweichend vom vorher genannten Prozentsatz, gezahlt wird.

Die Bearbeitungsgebühren werden über die komplette Laufzeit in den Effektivzinssatz eingerechnet, sodass für den Kreditnehmer ein guter Vergleich unter verschiedenen Angeboten möglich ist. Neben den Bearbeitungsgebühren wird jedoch von den Finanzdienstleistungsunternehmen häufig auch ein Disagio berechnet. Das Disagio ist auch eine Art Bearbeitungsgebühr, welche jedoch etwas anders verrechnet wird. Bei einem Disagio von zum Beispiel 4% kommen lediglich 96% der Darlehenssumme zur Auszahlung. Das Disagio stellt in diesem Fall die Bearbeitungsgebühr dar. Der Kreditnehmer zahlt jedoch, anders als bei der "normalen" Bearbeitungsgebühr, den kompletten Kreditbetrag zurück und nicht nur die 96%. Effektiv zur Auszahlung kommen jedoch nur 96%. Auch ein mögliches Disagio wird im Kreditvertrag genannt und kann frei vereinbart werden.

Des Weiteren können jährliche Kontoführungsgebühren für die Vergabe von Darlehen anfallen. Auch diese Kontoführungsgebühr, dessen Höhe sehr variiert, wird in den Effektivzins eingerechnet. Diese Gebühren werden jedoch in der Regel nur einmal jährlich erhoben und mit Zahlung der letzten Rate verrechnet. Im Normalfall fallen neben den drei vorgenannten Gebühren keine weiteren Bearbeitungsgebühren an. Es lohnt sich jedoch vor Abschluss eines Kreditvertrages alle Angebote genau zu prüfen und insbesondere den Effektivzins, welcher alle Kosten beinhaltet, zu vergleichen. Auch während des Beratungsgespräches lohnt es sich zu versuchen die Gebühren durch geschickte Verhandlungen zu reduzieren. Kunden mit einer sehr guten Bonität zahlen in der Regel weniger Bearbeitungsgebühren, was bei den Verhandlungen ein großer Vorteil sein kann. Außerdem herrscht ein sehr großer Wettbewerb unter den verschiedenen Kreditinstituten, was zur Folge hat, dass diese im Zweifel auch einen Kredit ohne Bearbeitungsgebühren vergeben um den Kunden nicht zu verlieren.

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