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Welche Kreditgebühr kann anfallen bei Abschluss eines Kredit?
Im gesamten Finanz- und Versicherungsbereich ist es oftmals der Fall, dass der Kunde für die erhaltene Leistung, sei es in Form eines Kredites oder auch einer Kapitalanlage, eine Gebühr zahlen muss. Besonders bei Girokonten werden die anfallenden Gebühren genauestens unter den verschiedenen Anbietern verglichen. Manche Gebühren sind offensichtlich, andere wiederum eher versteckt. Bevor man sich also für ein Finanzprodukt entscheidet, sollte man sich darüber informieren, welche Art von Gebühren auf einen zukommen können. Das gilt insbesondere auch für den Darlehensbereich. Bei Abschluss eines Kredites können je nach Art des Darlehens verschiedene Gebühren auf den Kreditnehmer zukommen.



Der am häufigsten genutzte Kredit ist sicherlich der Dispositionskredit, welcher auf dem Girokonto entsprechend zur Verfügung gestellt wird. Neben den zu zahlenden Sollzinsen fallen hier in der Regel keine Gebühren für den Kunden an. Möchte man einen Ratenkredit, auch als Konsumentenkredit oder Allzweckdarlehen bekannt, in Anspruch nehmen, sieht das schon etwas anders aus, denn in dem Zusammenhang mit der Kreditaufnahme können hier sehr wohl Gebühren auf den Kunden zukommen. Im Rahmen des Ratenkredites fallen dieses Gebühren in den allermeisten Fällen in Form einer Abschlussgebühr an. Diese beträgt je nach Anbieter zwischen 1-2 Prozent der Kreditsumme und wird in die monatlich zu zahlenden Kreditraten mit eingerechnet. Diese wird vom Kreditgeber mit der Begründung veranschlagt, dass die Bearbeitung des Darlehens mit einem Kosten verursachenden Verwaltungsaufwand verbunden ist und daher neben den Kreditzinsen für das zur Verfügung stellen des Kapitals noch eine zusätzliche Gebühr gerechtfertigt ist. Allerdings bieten einige Banken Ratenkredite auch ohne zusätzliche Gebühren an, sodass sich für den Kunden auf jeden Fall ein Vergleich lohnt.

Neben dem Ratenkredit und dem Dispositionskredit ist die dritte häufig genutzte Kreditart das Hypothekendarlehen. In diesem Zusammenhang können gleich mehrere Arten von Gebühren auf den Kunden zukommen. Zunächst einmal berechnen auch hier einige Banken eine Art Abschlussgebühr für den Verwaltungsaufwand in Zusammenhang mit dem Darlehen. Beim Hypothekendarlehen speziell kommt ferner oftmals eine Gebühr für die Eintragung der Grundschuld im Grundbuch dazu und falls dieses gewünscht ist auch für die Ausstellung eines Grundschuldbriefes. Möchte der Kunde beispielsweise während der Tilgung des Darlehens Sondertilgungen leisten und ist dieses nicht ausdrücklich vereinbart, sind viele Kreditgeber dazu zwar bereit, aber häufig auch nur gegen eine Gebühr. Insgesamt betrachtet sollte man sich also im Vorhinein genau erkundigen, welche Gebühren bei und nach Abschluss eines Kredites auf einen zukommen können.

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