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Welche Kreditkarte die beste ist sollte man individuell entscheiden
Menschen, die eine Kreditkarte suchen, haben heute zahlreiche Möglichkeiten, diese zu beantragen. Für viele ist der Weg zur Hausbank die erste Wahl, andere beantragen die Kreditkarte lieber im Internet. Auch Kombinationspakete, bei denen die Kreditkarte in Verbindung mit einem kostenlosen Girokonto herausgeben wird, sind möglich. Alle Kreditkarten der verschiedenen Anbieter weisen aber unterschiedliche Merkmale auf. Aus diesem Grund sollte nicht unbedingt nach dem Preis entschieden werden, ob die Karte beantragt werden sollte oder nicht. Vielmehr sollten alle Bedingungen genau betrachtet werden, um eine Auswahl treffen zu können.



Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl einer Kreditkarte ist natürlich der Preis. So kosten die meisten Karten, die bei den Banken vor Ort beantragt werden können, zwischen 20-25 Euro pro Jahr, Zusatzkarten, etwa für den Ehepartner, schlagen mit 15-20 Euro zu Buche. Oftmals ist es bei diesen Karten aber möglich, die Kosten durch die Höhe der Kartenumsätze zu beeinflussen. So kostet die Karte, wenn der mit der Karte getätigte Umsatz 2.500 Euro pro Jahr übersteigt, nur noch 70% des ursprünglichen Betrages, bei Umsätzen über 5.000 Euro ist die Karte vielfach sogar kostenlos.

Kostenlose Kreditkarten sind aber auch bei Direktbanken im Internet zu finden, die diese in Verbindung mit ihren Girokonten vergeben, um bei den Kunden zu punkten. Gerade bei den Kosten ist weiterhin zu beachten, dass vielfach nur im ersten Jahr die Grundgebühr für die Karte entfällt. Ab dem zweiten Jahr müssen Karteninhaber dann die regulären Kartengebühren bezahlen.

Ein weiteres Kriterium für die Wahl der Karte sind die anfallenden Kosten, die bei Einkäufen bzw. Bargeldverfügungen am Automaten anfallen. Einkäufe innerhalb Europas sind bei den meisten Kreditkarten kostenlos, im nichteuropäischen Ausland variieren die Gebühren jedoch zwischen 1-3% des Umsatzes. Vor allem Menschen, die viel im Ausland unterwegs sind, müssen dann hohe Kosten bezahlen. Gleiches gilt für Bargeldverfügungen. Diese kosten in der Regel zwischen 5-8 Euro pro Verfügung, einige Banken bieten mittlerweile aber bereits die weltweite Bargeldabhebung kostenlos an.

Neben den Kosten sind aber auch die weiteren Leistungen, die die Kreditkarte bietet, von entscheidender Bedeutung. So schließen manche Karten ein Bonussystem mit ein, andere wiederum gewähren Tankrabatte. Auch der Einschluss von bestimmten Versicherungsleistungen (Auslandsreisekrankenversicherung) ist möglich. Die einzelnen Bedingungen müssen Antragsteller jedoch bei jeder Bank separat erfragen.

Kreditkarten unterscheiden sich auch nach ihrer Abrechnungsart. So buchen die meisten Kreditkarten die durch Einkäufe und Bargeldabhebungen verfügte Summe in einem Betrag am Ende des Abrechnungsmonats vom Kundenkonto ab. In letzter Zeit werden aber auch Kreditkarten immer beliebter, die dem Kunden einen echten Kredit gewähren und bei denen es möglich ist, die Umsätze in monatlichen Raten zurückzubezahlen. Bei solchen Karten sollte dann allerdings der Sollzins, der für die genutzte Kreditlinie anfällt, berücksichtigt werden.

Neben Sollzinsen, die berechnet werden, gewähren einige Kreditkarten aber auch Guthabenzinsen, wenn Guthaben per Überweisung auf das Kartenkonto transferiert wird. Die kann so als Tagesgeldkonto genutzt werden, denn die Gelder hierauf sind jederzeit verfügbar. Die Zinsen hierfür liegen zwischen 1,5-4,0% p.a.

Fazit: Durch die sehr individuelle Ausgestaltung von Kreditkarten lohnt sich ein Vergleich vor dem Abschluss in jedem Fall.

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