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Welche Sicherheiten bieten Investments in Garantiefonds?
Bei der Suche nach sicheren Geldanlagen kann der Anleger heute zwar fündig werden, aber es gibt nur wenige Anlageformen, die uneingeschränkt als sehr sicher bezeichnet werden können, wie zum Beispiel das Tagesgeld oder Termineinlagen. Aber auch in einigen anderen Produktbereichen gibt es relativ sichere Investments, wobei man hier stets genau unterscheiden muss, um welches Produkt es sich im Detail handelt. So gibt es zum Beispiel im Anleihebereich sehr sichere Rentenpapiere, wie zum Beispiel Bundesanleihen, es gibt aber auch eher risikoreichere Investments, wie zum Beispiel Fremdwährungsanleihen.



Auch im Fondsbereich finden sich bei den vielen unterschiedlichen Fondsangeboten sowohl relativ sichere als auch spekulative Investments. So gelten zum Beispiel europäische Geldmarktfonds und manche Rentenfonds als vergleichsweise sicher, während den Aktienfonds ein höheres Risiko zugeschrieben wird. Da Aktienfonds bei vielen Anlegern allerdings aufgrund der Flexibilität und langfristig auch guten Durchschnittsrendite sehr beliebt sind, haben die Banken bzw. Fondsgesellschaften schon seit einigen Jahren eine Art sichere Variante der Aktienfonds geschaffen, die auch unter der Bezeichnung Garantiefonds bekannt sind. Meistens sind diese Garantiefonds Aktienfonds, die das vorhandene Fondsvermögen allerdings einen bestimmten Zeitraum vor dem Laufzeitende oftmals in Anleihen „umtauschen“, um auf diese Art und Weise die versprochene Kapitalgarantie einhalten zu können. Die Garantiefonds können sich im Bereich der Sicherheit im Prinzip durch zwei wesentliche Merkmale auszeichnen. Zunächst einmal gibt es bei den Garantiefonds, wie bei allen anderen offenen Investmentfonds auch, kein Emittentenrisiko.

Zwar kann die jeweilige Fondsgesellschaft natürlich insolvent werden, nur handelt es sich bei dem Fondsvermögen der Anleger um ein Sondervermögen, welches nicht mit in die Insolvenzmasse einfließen würde. Der zweite Vorteil der Garantiefonds im Bezug auf die Sicherheit ist der, dass die Garantiefonds sich im Speziellen dadurch auszeichnen können, dem Anleger eine gewisse Kapitalgarantie bieten zu können. Während es bei einem „normalen“ Aktienfonds so ist, dass durch massive Kursverluste der im Fonds enthaltenen Aktien auch für den Anleger deutliche Kapitalverluste entstehen können, gibt es bei den Garantiefonds eine Kapitalgarantie, die solche hohen Verluste ausschließt. Auf welchen Umfang sich diese Kapitalgarantie bezieht, ist nicht bei jedem Fonds gleich. Oftmals werden aber die gesamten Einzahlungen, die der Kunde zuvor getätigt hat, durch die Garantie abgedeckt. Allerdings ist sichtig zu wissen, dass die Kapitalgarantie sich als Sicherheit nur auf das Laufzeitende bezieht und keineswegs zu jedem Zeitpunkt greift, an dem der Anleger seine Fondsanteile wieder verkaufen möchte.

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