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Wenn das Konto überzogen ist so schnell wie ausgegleichen
Ein Girokonto erlaubt den bargeldlosen Zahlungsverkehr und ist aus dem Wirtschaftsleben nicht mehr weg zu denken. Es ist sehr bequem, Versicherungen, der Gebühreneinzugszentrale oder der Telefongesellschaft Einzugsermächtigungen zu erteilen und sich dann um nichts weiter mehr kümmern zu müssen. Es ist jedoch schnell passiert, dass das Girokonto überzogen wird und hohe Dispozinsen anfallen. Sobald man bemerkt, dass das Konto in den roten Zahlen ist, sollte man sich beeilen, es wieder auszugleichen, um die finanzielle Mehrbelastung durch die hohen Kreditzinsen möglichst gering zu halten.



Leider geraten häufig wichtige Abbuchungstermine in Vergessenheit, vor allem dann, wenn sie nicht monatlich, sondern vielleicht nur jährlich oder vierteljährlich anstehen. Da kommt es häufig vor, dass man die eine oder andere fällige Zahlung völlig vergisst und erst auf dem nächsten Kontoauszug davon erfährt. Auch die Zahlung mit Kreditkarten trägt dazu bei, dass man leicht den Überblick über seine momentane finanzielle Situation vergisst. Das aber kann einen teuer zu stehen kommen.

Abhängig vom Einkommen räumen einem die Banken im Normalfall einen Dispositionskredit in der zwei- bis dreifachen Höhe des monatlichen Einkommens ein. Dadurch haben Sie zwar die Gewähr, dass alle Ihre Verpflichtungen immer rechtzeitig überwiesen werden, aber dieser Service hat seinen Preis, nämlich bis zu etwa 13% Kreditzinsen. Das kann je nach Überziehungsbetrag und Dauer der Rückzahlung eine große zusätzliche finanzielle Belastung darstellen.

Deshalb sollte man sich die Mühe machen, seine Kontoauszüge möglichst häufig abzuholen und sie gründlich zu prüfen, um ein eventuelles Minus schnell ausgleichen zu können. Eine Übersicht über voraussehbare Abbuchungen kann man sich in einen Kalender eintragen, in den man auch gewissenhaft alle Einkäufe mit Kreditkarte einträgt, so dass man in Zukunft nicht mehr kalt erwischt wird beim Blick auf den Kontostand.

Von vorn herein auf die Einräumung eines Dispokredites zu verzichten hat zwar den Vorteil, dass auch keine hohen Zinsen für die Tilgung anfallen, aber man riskiert damit auch, dass möglicherweise einmal eine Zahlung nicht fristgerecht getätigt werden kann. Ein weiterer Nachteil ist, dass die eigene Schufa negativ beeinflusst wird. Wer keinen Dispokredit vorzuweisen hat, dessen Bonität wird gleich schlechter bewertet. Sollte man einmal einen Kredit aufnehmen wollen, kann das von Nachteil sein.

Um ein schon entstandenes Minus schnell auszugleichen, kann man eventuell Geld von einem andern Konto umschichten, zum Beispiel einem Tagesgeldkonto. Es lohnt sich auch, darüber nachzudenken, ob es nicht geraten ist, einen neuen Kredit zu günstigeren Konditionen aufzunehmen, um den Dispokredit schnellstmöglich zu tilgen. Normale Ratenkredite sind nämlich sehr viel günstiger als Dispokredite.

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