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Wenn ein Kredit günstig sein soll auf kurze Laufzeiten und Sicherheiten achten
Unter einem Kredit versteht man das Überlassen von Geld für einen festgelegten Zeitraum. Das Wort "Kredit“ entstammt dem Lateinischen Wort "credere“ und meint im ursprünglichen Sinne "glauben“. Aus diesem Kontext entstammt im Übrigen die Bezeichnung "Gläubiger“ wie heutzutage im Volksmund oftmals der Kreditgeber genannt wird. Im Grunde kann jeder geschäftsfähige Bürger eines Landes einen Kredit bei einem Kreditinstitut seiner Wahl beantragen. Hierzu kontaktiert der Kreditnehmer den Kreditgeber und vereinbart mit ihm die Kreditmodalitäten. Dies beinhaltet neben der Laufzeit, die monatliche Rückzahlungsrate und den festgelegten Kreditzins.



Generell kann man über Kredite sagen: Je mehr Sicherheiten der Kreditnehmer dem Kreditgeber präsentieren kann und umso kürzer die gewählte Laufzeit eines Kredites ist, umso niedriger ist der effektive Jahreszins, den der Schuldner an den Gläubiger bezahlen muss. Diese variieren innerhalb der einzelnen Kreditinstitute recht stark. So bieten Onlinebanken zumeist sehr viel günstigere Konditionen an, als andere Banken. Dies liegt zum großen Teil daran, dass der Kunde bei einer Onlinebank auf den persönlichen Kontakt und eine Beratung seitens eines Bankmitarbeiters verzichten muss.

Übrigens werden zur Entscheidung der Kreditvergabe nicht nur die letzten Kontoauszüge des Kreditnehmers betrachtet, sondern ebenso Nachweise über regelmäßige Einkünfte (beispielsweise ein Arbeitsvertrag) oder eine Haushaltsrechnung, mit denen sich der Kreditgeber vor der Zahlungsunfähigkeit des Kreditnehmers schützen möchte. In einer Haushaltsrechnung werden neben den fixen Ausgaben eines Haushaltes, wie etwa Miete für eine Wohnung oder andere wiederkehrende Ausgaben, die Einnahmen und Lebenshaltungskosten aufgelistet. Unter Lebenshaltungskosten versteht man unter anderem die Ausgaben, die ein Haushalt zum Leben zwingend benötigt.

Anschaffungskredite, die eine der häufigsten Kreditformen sind, haben beispielsweise eine gebräuchliche Laufzeit von 72 Monaten. Das bedeutet, dass der Kreditnehmer sechs Jahre lang eine monatliche Rückzahlung an den Kreditgeber leistet, entsprechend der gesamten Kreditsumme. Die zu zahlenden Zinsen, die auf die gesamte Kreditsumme berechnet werden, variieren auch hier entsprechend der gewählten Laufzeit. Hier gilt folgende Regel: Je kürzer die Laufzeit, umso niedriger der Zinssatz, nach dem die zu zahlenden Zinsen berechnet werden.
Es empfiehlt sich im Übrigen oftmals eine so genannte Restschuldversicherung abzuschließen, die im Ablebens- oder Krankheitsfall des Kreditnehmers für den offenen restlichen Kreditbetrag haftet, so dass diese Schulden nicht auf die nächsten Verwandten des Kreditnehmers übertragen werden.

Besondere Formen der Kreditsicherheiten sind beispielsweise Bürgschaften, die dem Kreditgeber eine zusätzliche Garantie geben, seine Kreditsumme tatsächlich zurückzuerhalten. Diese Möglichkeit bietet sich insbesondere bei Großkrediten und langen Laufzeiten an, wenn zum Stand der Kreditvergabe nicht vollständig gewährleistet ist, dass der Schuldner dem Gläubiger die Kreditsumme zurückbezahlen kann, also seine Bonität ausreichend ist. Bürgen können bei Privatpersonen zum Beispiel nähere Verwandte sein, die - wie der Ausdruck vermuten lässt - für den Kreditnehmer in Höhe der Kreditsumme bürgen.

Entscheidet man sich für den Kreditgeber seiner Wahl, werden die Kreditbedingungen in einem Vertrag festgehalten, der von beiden Parteien unterschreiben werden muss, um Gültigkeit zu erlangen. Zumeist nach wenigen Tagen erhält der Kreditnehmer die vereinbarte Kreditsumme bargeldlos auf sein Konto überwiesen. Der Kreditvertrag erlischt erst, sobald dem Kreditgeber die vereinbarte Kreditsumme vollständig zurückbezahlt worden ist.

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