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Wer aktives Aktien Trading betreibt sollte auf die Transaktionsgebühren achten
Die Verdienstmöglichkeiten am Aktienmarkt sind nach wie vor, insbesondere auch im Rahmen der privaten Vermögensanlage, gut. Entsprechend erfreut sich der Handel mit Aktie ungebrochener Beliebtheit. Allerdings sind hier einige Punkte zu bedenken, um den Handel möglichst profitabel und damit auch erfolgreich zu machen. Dabei sind dem Anleger die meisten Punkte durchaus bekannt. So ist sich dieser über die Gefahren des Börsenhandels, die verschiedenen Anlagestrategien oder die rechtlichen Grundlagen der Börse bewusst.



Allerdings wird nur allzu oft die hinreichende Information über die denkbaren Nebenkosten des Börsenhandels vernachlässigt. In Frage kommen in diesem Bereich insbesondere die Depotgebühren, in wesentlich höherem Umfang aber ebenso auch die Transaktionsgebühren. Dabei handelt es sich um Gebühren, die auf den Kauf und den Verkauf von Wertpapieren anfallen. Diese setzen sich im Wesentlichen aus zwei Posten zusammen. So erhebt zum einen die jeweilige Börse, an der die Aktien gehandelt werden, geringe Gebühren auf die verschiedenen Transaktionen. Diese sind in der Regel lediglich kostendeckend. Geregelt sind diese so genannten Courtagesätze in den verschiedenen Gebührenordnungen der Banken. Insbesondere sind sie einheitlich für alle verschiedene Transaktionstypen festgelegt. Allerdings fallen über diese Courtagesätze hinaus auch noch Transaktionsgebühren an, die die Bank auf ihre Dienstleistungen, also insbesondere den Ankauf und Verkauf von Aktien, da dieser heutzutage fast ausschließlich über die Depots der Banken abläuft, erhebt. Dieser Teil der Transaktionsgebühren kann durchaus ins Gewicht fallen. So können diese Gebühren je nach Art des Geschäfts durchaus bis zu 1% des Aktienkaufs pro einzelner Transaktion betragen. Dass dies durchaus ins Gewicht fallen kann ist klar. So kann der reine Kauf von Aktien in Höhe von 10.000 Euro durchaus mit mindestens 100 Euro ins Gewicht fallen.

Dazu kommen bei den meisten Geschäften aber noch zusätzlich Gebühren. Dies gilt insbesondere für solche Geschäfte, die mit zusätzlichen Leistungen, wie zum Beispiel einer Stop Loss Order oder einem Verkaufs Limit, abgeschlossen werden. Hier sind die darauf anfallenden Kosten nochmals höher.

Diese Transaktionsgebühren können sich demnach insbesondere für Anleger, die sehr aktiv am Börsengeschehen teilnehmen, deutlich Auswirken. Daher sollten insbesondere Anleger, die aktives Aktien Trading betreiben, auf möglichst geringe Transaktionsgebühren achten. Derartige Anleger sollten also unbedingt vor dem Einrichten eines Depots bei der Bank ihrer Wahl die Höhe der Transaktionsgebühren in Erfahrung bringen. Diese können sich nämlich durchaus unterscheiden. So findet nämlich der Wettbewerb der Banken nicht nur im Rahmen von möglichst günstigen Zinsangeboten statt, sondern auch auf dem Gebiet der Transaktionskosten. Hier hat sich in der letzten Zeit vor allem das Angebot der Direktbanken im Internet hervorgetan. Die Transaktionskosten betragen hier nur einen minimalen Bruchteil der oben bereits verdeutlichten Kosten bei den traditionellen Banken. Allerdings sind diese Angebote in der Regel auch durchaus mit Vorsicht zu genießen. Insbesondere in der Benutzerfreundlichkeit des Online Depots müssen hier oftmals Abstriche gemacht werden.

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