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Wer Geld in Aktien anlegen will sollte sich sehr gut auskennen
Aktien sind ein Investment in die Wirtschaft, denn sie bieten einen Miteigentumsanteil am jeweiligen Unternehmen. Hierdurch sind deutlich höhere Erträge möglich, als diese bei Festgeldern oder Sparbüchern zu erzielen wären. Vor allem langfristig konnten Aktien, gemessen an den vergangenen zehn Jahren, die Rendite anderer Anlagen hinter sich lassen und entstandene Kursverluste wieder ausgleichen.



Anleger, die in Aktien investieren wollen, sollten sich aber vor allem der Risiken bewusst sein, die hiermit verbunden sind. Gerade wenn das Investment in nur eine Aktien fließen soll, ist der Anleger von der Entwicklung allein dieses Unternehmens abhängig. Kann es zum Beispiel die gewünschten Erträge nicht erzielen bzw. geht die Auftragslage in diesem Bereich zurück, muss der Besitzer der Aktie mit Verlusten rechnen, die auch nach Jahren nicht wieder kompensiert werden können. Als Beispiel sei hier die Aktie der Deutschen Telekom genannt, die noch im Jahr 2001 Höhenflüge bis 100 Euro pro Aktie vollzogen hat, derzeit aber bei nur 10-12 Euro liegt. Auch andere deutsche bzw. ausländische Aktien weisen eine ähnliche Bilanz auf.

Aus diesem Grund sollte die Aktienanlage gut durchdacht sein. Als Möglichkeiten, ein Unternehmen und somit den Kurs einer Aktie bewerten zu können, ist sowohl die Fundamental- wie auch die Chartanalyse. Wird bei der Fundamentalanalyse das Unternehmen an sich betrachtet, seine Auftragslage sowie die Gewinne der Vergangenheit, bewertet die Chartanalyse allein die Wertentwicklung der Aktie in der Vergangenheit. Hierbei werden Ereignisse der Vergangenheit auf die Zukunft prognostiziert, Abwärts- und Aufwärtstrendkanäle gekennzeichnet. Wenn eine Aktie zum Beispiel den Aufwärtstrendkanal nach oben durchbricht, ist dies in jedem Fall ein Kaufsignal. Diesem Signal sollte jedoch nicht blind vertraut werden, denn nur wenn auch die Fundamentalanalyse mit ihren Kennzahlen Cash-Flow sowie Kurs-Gewinn-Verhältnis stimmen, ist ein Investment sinnvoll. Für die Fundamentalanalyse benötigen Anleger in jedem Fall die Unternehmenszahlen wie Bilanzen, Jahresabschlüsse etc. Heute ist es nicht mehr schwer, diese Daten zu bekommen, denn die Unternehmen sind verpflichtet, diese zu veröffentlichen. Weiterhin müssen börsennotierte Unternehmen Veränderungen der Unternehmenslage, die sich auf den Aktienkurs auswirken könnten (Gewinneinbrüche, der Abschluss eines hoch profitablen Geschäfts), in einer Ad-hoc-Mitteilung melden, die in allen Börsenanzeigern sowie im Internet und im TV veröffentlicht werden.

Als weiteres sollten Aktienanleger auch die weltweite Wirtschaftslage sowie eventuelle globale Ereignisse nicht außer Betracht lassen. Eine Anhebung des Leitzinses etwa, ausgelöst durch eine Überhitzung der Wirtschaft bzw. eine hohe Inflation, kann Investitionen dämpfen, wodurch indirekt auch die Gewinne leiden könnten.

Fazit: Anleger, die mit Aktienanlagen bisher kaum Erfahrungen haben, können die umfangreichen Prüfungen, die vor dem Kauf einer Aktie durchgeführt werden müssen, in der Regel nicht selbst erledigen. Allein auf Empfehlungen der Banken sollte sich aber auch niemand verlassen, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass einige dieser Empfehlungen manipuliert waren. Die Alternative ist eine Anlage in einen Aktienfonds, der zudem viele verschiedene Aktien und Branchen kombiniert, wodurch das Einzelrisiko ausgeschlossen wird.

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