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Wichtige Kriterien bei einem Fonds Vergleich
In der heutigen Zeit sind Investments in die dynamische Entwicklung der Wirtschaft so beliebt wie niemals zuvor. Ganz besonders die Beteiligung am wirtschaftlichen Aufschwung in Form von Aktien oder Fonds. Wenn man sich jedoch als Privatanleger, der keine Ahnung von der Materie hat, hinstellt und sich auf die Suche nach einem guten Fonds macht, dann hat man es durchaus nicht leicht, ist die Materie insgesamt doch als "durchaus kompliziert" zu bezeichnen. In der Regel sind Privatanleger daher auf Hilfe von Anlageberatern angewiesen, welche die Wünsche und Ziele der Kunden nach Möglichkeit genau erfassen sollten.



Da es sich bei der Frage nach dem richtigen Investment aber um eine überaus wichtige Frage handelt, macht es durchaus Sinn, dass man auch als Laie weiß, worauf man bei einem guten Fonds achten sollte. Es gibt zwar so genannte Fonds Vergleiche, Listen, bei denen verschiedenen Fonds miteinander verglichen werden, auch diese Fonds Vergleiche muss man aber erst einmal zu deuten wissen.

Die meisten Anleger machen bei der Betrachtung eines Fonds Vergleiches einen ganz gravierenden Fehler, nämlich den, die besten Fonds ausschließlich nach ihrer Performance, also nach der vergangenen Wertentwicklung, zu selektieren. Sicherlich ist es richtig, dass man einen guten Fonds unter anderem daran erkennt, dass er auch in der Vergangenheit ein gutes Durchschnittsergebnis erzielt hat, wenn man sich jedoch auf die Suche nach den wahren Perlen der Fondswelt machen möchte, muss man, genau wie bei der Analyse von aussichtsreichen Aktieninvestments, zuerst einmal genau analysieren, in welche Branchen, bzw. Länder der jeweilige Fonds seine Gelder investiert. Das individuellen Risiko, dass ein Fonds dabei eingeht, fließt dabei u.a. nicht unerheblich in die Bewertung der großen Ratingagenturen mit ein. Sicher statt der Performance also lieber die Ratingergebnisse der großen Agenturen anzusehen, ist manchmal eine wesentlich bessere Wahl.

Um zwei oder mehr Fonds überhaupt effektiv miteinander vergleichen zu können, ist es zuerst einmal wichtig, über Fonds derselben Art zu reden, das heißt sicherzustellen, dass sie in dieselben Investments anlegen und in etwa die selbe Anlagestrategie verfolgen. Erst wenn man das sichergestellt hat, macht es überhaupt Sinn sich die unterschiedlichen Wertentwicklungen anzusehen und damit zu entscheiden, welches Fondsmanagement seinen Job am Ende besser gemacht hat.

Ein wichtiges Kriterium, dass bei einem Fonds Vergleich unbedingt auch Beachtung finden sollte, ist die Frage, wie groß die maximale Volatilität des Fonds war und wie lange es gedauert hat, bis der Fonds seinen größten Verlust wieder wett gemacht hat. Diese Betrachtung kann unter anderem dann von entscheidender Bedeutung sein, wenn man die geplante Anlagedauer nicht vollenden kann und sein Geld vorher vom Konto abheben muss. Handelt es sich in diesem Fall um einen Fonds mit hoher Volatilität, kann es durchaus sein, dass man deutliche Verluste in Kauf nehmen muss, Verluste, die bei einem Fonds mit geringer Volatilität evtl. etwas geringer ausfallen würden.

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