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Wie die Kreditvermittlung an Kreditbörsen funktioniert
In den letzten Jahren wird die Kreditvermittlung an den Kreditbörsen immer beliebter. Aus verschiedenen Gründen nehmen Verbraucher vermehrt keinen Kredit bei den Banken mehr auf, sondern wenden sich an die Kreditbörse, um dort ein günstiges Darlehen zu bekommen. Von solchen Krediten von Privatpersonen, welche über diese Kreditbörsen vermittelt werden, haben zwar schon viele Verbraucher gehört, doch die Funktionsweise und der Ablauf sind sicherlich bei weitem nicht allen Verbrauchern klar. Wie also funktioniert eigentlich die Kreditvermittlung an Kreditbörsen im Detail?



Eine Kreditbörse kann man sich am besten wie einen (Online) Marktplatz vorstellen, an dem Anbieter und Nachfrager aufeinander treffen. Die Kreditbörse als Anbieter offeriert allerdings nicht die Kredite, sondern stellt lediglich die Plattform im Internet als Marktplatz zur Verfügung und übernimmt zudem einige organisatorische Aufgaben rund um die Kreditvergabe. Der Kredit selbst wird aber letztendlich vom Verbraucher vergeben und nicht von der Kreditbörse. Im Einzelnen gibt es zwei Gruppen von Teilnehmern, welche die Kreditbörse nutzen. Auf der einen Seite bieten Verbraucher Kapital an, welches sie als Kredit verleihen möchten. Für diese Verbraucher stellt die Kreditvergabe faktisch eine Kapitalanlage dar, denn durch die erhaltenen Zinsen wird ein Ertrag auf das verliehene Kapital erzielt. Auf der anderen Seite können auch Kreditsuchende auf der Plattform tätig werden, indem sie ein Kreditgesuch einstellen. Sowohl beim Kreditangebot als auch beim Kreditgesuch müssen verschiedene Mindestangaben gemacht werden, wie zum Beispiel gewünschte/gesuchte Darlehenssumme, Zinssatz, Laufzeit und eventuell die Monatsrate. Der Kreditgeber erhält als weitere Information auch noch eine Einstufung des Kreditsuchenden hinsichtlich dessen Kreditwürdigkeit. Diese Einstufung wird auf der Grundlage der Schufa und weiteren Nachweisen von der Kreditbörse als Anbieter vorgenommen.

Im Folgenden können dann Kreditnehmer und Kreditgeber Kontakt miteinander aufnehmen und wenn beide Parteien sich einig sind, kommt ein „normaler“ Kreditvertrag zwischen den beiden Verbrauchern zustande. Der Kreditnehmer zahlt in der Folgezeit dann den Kredit nebst vereinbarten Zinsen zurück, so wie es auch bei einem Darlehen von Seiten der Bank aus geschehen würde. Für den Kreditsuchenden bieten die Kreditbörsen einige Vorteile, zum Beispiel bei guter Bonität recht günstige Konditionen und bei schlechter Bonität gibt es immerhin durchschnittlich deutlich mehr Privatpersonen an den Kreditbörsen als Banken, die überhaupt an den Kreditsuchenden noch Kapital verleihen möchten. Der große Vorteil der Kreditgeber besteht bei der Nutzung von Kreditbörsen vor allem darin, dass der Zinssatz bei den vergebenen Krediten höher ist als bei Geldanlagen im sicheren und verzinslichen Bereich. So erhält man derzeit auf einem Festgeldkonto für drei Jahre zum Beispiel nur etwa drei Prozent Zinsen, während man für den Kredit an Privat zwischen sechs und zehn Prozent erhalten kann.

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