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Wie funktioniert Bausparen?
Mit dem Bausparen sollte man bereits im jugendlichen Alter beginnen. Die vermögenswirksamen Leistungen gelten als arbeitsrechtlicher Bestandteil des Gehalts oder Lohns. Vermögenswirksame Leistungen sind Bestandteile der steuerpflichtigen Einkommen aus nichtselbstständiger Arbeit im Sinne des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, und ihr Anspruch ist nicht übertragbar. Der Arbeitnehmer hat seinem Arbeitgeber den Betrag zur Deckung zu zahlen, wenn nach Abzug der vermögenswirksamen Leistungen der restliche Arbeitslohn für die einzubehalteten Steuern, die Beiträge für die Bundesagentur der Arbeit und die Sozialversicherungsbeiträge nicht ausreichen. Arbeitgeber fördern ihre Mitarbeiter durch eine Sparzulage, die eine staatliche Beihilfe für Geldbeträge ist, die Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter anlegen.



Die Bausparkassen sind Spezialkreditinstitute, die wegen ihrer geregelten Geschäftskreisbeschränkungen als Hauptgeschäft nur die Wohnungsbaufinanzierung betreiben. Jeder Arbeitnehmer, der Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit bezieht, hat einen Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage, wenn das Einkommen nicht die Einkommensgrenze überschreitet. Hier ist das zu versteuernde Einkommen maßgeblich, in welchem diese Leistungen angelegt wurden. Die Leistungen der Arbeitnehmersparzulage werden aber erst zur Auszahlung fällig, wenn die vorgeschriebene Sperrfrist für die jeweilige Anlageform abgelaufen ist, oder die im Wohnungs- Prämiengesetz vereinbarten Sperr- und Rückzahlungspflichten abgelaufen sind. Die Arbeitnehmersparzulage kann aber erst auch bei der Zuteilung des Bausparvertrags oder in Fällen von unterschiedlicher Verfügung fällig werden. Das Bausparguthaben ist die Summe aller auf den Bausparvertrag geleisteten Einzahlungen und beinhaltet die Wohnungsbauprämie, die gutgeschriebenen Zinsen und die vermögenswirksamen Leistungen.

Die Pflichten des Arbeitgebers bei einem Bausparvertrag

Auf schriftliches Verlangen vom Arbeitnehmer hat der Arbeitgeber einen Vertrag über vermögenswirksame Leistungen mit seinen Mitarbeitern abzuschließen. Die Art dieser Leistungen, oder das Institut müssen vom Arbeitnehmer frei wählbar sein. Das sind die Bedingungen, wenn sie staatlich gefördert werden sollen.

Die Rechtsformen der Bausparkassen

15 private Bausparkassen sind im Verband der privaten Bausparkassen zusammengeschlossen und befinden sich hauptsächlich im Eigentum oder Einflussbereich von Versicherungsgesellschaften oder Banken und werden als Aktiengesellschaften betrieben. Die Landesbausparkassen sind eine zweite Bausparkassengruppe und stehen meistens in der Trägerschaft von einem oder mehreren Bundesländern, oder/und der jeweiligen Organisation der Sparkassen.

Die Zuteilung der Bausparverträge

Eine tarifliche Mindestsparzeit, das entsprechende Bausparguthaben und die ausreichende Bewertungszahl sind die zu erfüllenden Bedingungen, bevor eine Zuteilung des Sparvertrags erfolgen kann. Die Zuteilung richtet sich nach dem Tarif, der Besparung und der daraus resultierenden Bewertungszahl und kann sehr kurzfristig (ca. ein Jahr) bis zu einigen Jahrzehnten dauern.

Die Zielgruppen von Bausparverträgen

Bausparverträge sollten alle Personen abschließen, die langfristig denken können und ihr Geld in der Zukunft nicht in ein Nicht- Zuhause anlegen wollen, sondern ruhig und geschützt im eigenen Heim leben möchten, oder eine Modernisierung des bereits vorhandenen Eigenheims anstreben. Auch wenn dieser Altersgruppe bestimmt nur wenig Geld zur Verfügung steht, sollten sich bereits Jugendliche, die sich später eine eigene Existenz aufbauen wollen, schon in ihrer Ausbildungszeit die Arbeitnehmerzulage und die staatliche Förderung sichern.

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