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Wie Geld Probleme in den Griff bekommen?
Viele Menschen in Deutschland haben heute mit Geldproblemen zu kämpfen. Vor allem Bezieher von geringen Einkommen oder gar Lohnersatzleistungen müssen jeden Euro zweimal umdrehen, die derzeit hohe Inflation von fast vier Prozent sorgt weiter dafür, dass das Geld immer knapper wird. Wer zudem noch Kredite aufgenommen hat und die Raten hierfür bezahlen muss, gerät schnell in die Schuldenfalle, aus der es nur schwer ein Entrinnen gibt.



Es ist jedoch möglich, die eigenen Geldprobleme in den Griff zu bekommen. Wer selbst keinen Überblick über seine Finanzen mehr hat, kann auch einen Schuldnerberater zu Rate ziehen.

Zuerst ist es nötig, dass die Familie zuerst eine Liste mit den aktuellen Schulden erstellt. Hierzu gehören neben der Überziehung des Girokontos auch andere vorhandene Kredite, etwaige Privatdarlehen von Angehörigen sowie offene Rechnungen an Versandhäuser oder Energieversorger. Dann sollte geprüft werden, ob diese Posten eventuell zusammengelegt werden können. Menschen, die über ein regelmäßiges Einkommen verfügen haben so mitunter die Möglichkeit, einen Kredit bei der Bank zu beantragen, mit dem dann alle offenen Rechnungen bezahlt sowie alle bestehenden Kredite abgelöst werden. Dies führt dazu, dass nur noch eine Rate zu zahlen ist, die durch eine lange Laufzeit zudem meist deutlich reduziert werden kann. Dies verschafft im monatlichen Budget viel Luft.

Als nächstes sollten die Ausgaben, die monatlich getätigt werden, überprüft werden. Hierfür ist es ratsam, über die Dauer von einem Monat ein Haushaltsbuch zu führen. Dies kann entweder papierhaft erfolgen, aber auch im Internet stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Alle Ausgaben werden hier erfasst, so dass am Ende eines Monats, oder sogar am Ende einer Woche überprüft werden kann, wofür das Geld im Einzelnen ausgegeben wurde. So kann man anschließend beraten, welche Ausgaben weniger wichtig sind und eventuell eingespart werden können. Bei Lebensmitteln beispielsweise hilft es sparen, wenn man vorwiegend beim Discounter einkauft und hier die günstigen hauseigenen Produkte kauft.

Auch Versicherungen sind ein Punkt, an dem gespart werden kann. Hier sollten allerdings nur die wirklich unnötigen Versicherungen gekündigt werden, wichtige Produkte wie die Hausrat-, die Haftpflicht- sowie die Kfz-Versicherung sollten unbedingt bestehen bleiben.

Da die Energiepreise immer höher werden lohnt es sich auch, die Tarife der örtlichen Versorger mit anderen Anbietern zu vergleichen. Nicht selten kann eine Familie allein durch den Wechsel einige Hundert Euro pro Jahr sparen. Vergleichsportale findet man im Internet.

Neben all dem Sparen können finanzielle Probleme natürlich auch durch die Aufnahme eines Nebenjobs gelöst werden, durch den mehr Geld in die Haushaltskasse fließt. Betroffene sollten allerdings beachten, dass hier auch unseriöse Angebote lauern. In keinem Fall sollte daher eine Vorauszahlung an den potenziellen Arbeitgeber geleistet werden, auch der Anruf teurer Service-Hotlines führt in der Regel nicht zu einer Beschäftigung.

Fazit: Durch eine detaillierte Prüfung der eigenen Verhaltensweisen sowie der Ausgaben anhand eines Haushaltsbuches lässt sich schnell erkennen, wo Einsparpotenziale lauern. Sollten die Probleme mit Geld allerdings auch dann nicht gelöst werden können, kann der Weg zum Schuldnerberater helfen, ggf. muss das Privatinsolvenzverfahren eröffnet werden.

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