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Windfonds als alternative Geldanlage im Renditevergleich
Es muss nicht immer eine sehr sichere Anlageform wie das Tagesgeld sein, wenn Anleger auf der Suche nach der geeigneten Kapitalanlage sind. Manchen Kunden sind Spareinlagen, Tagesgeld oder Festgeld auch schlichtweg zu langweilig, ganz abgesehen von der sehr geringen Verzinsung, die diese Anlageformen derzeit verbriefen. Glücklicherweise findet der Anleger am Kapitalmarkt noch eine Vielzahl weiterer Anlageformen, die zum Teil auch als durchaus spannend bezeichnet werden können. Anleger mit etwas mehr Vermögen entscheiden sich zum Beispiel öfter auch für geschlossenen Fonds, die für Sparer und Kleinanleger eher weniger geeignet sind.



Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Fonds in diesem Segment, wie zum Beispiel Schiffsfonds, Flugzeugfonds, Solarfonds oder Private Equity Fonds. Auch die Windfonds können als alternative Geldanlage genutzt werden. Die Windfonds werden in die Gruppe der Energie- bzw. Umweltfonds eingeordnet, da sie zum einen in die Produktion von Energien (Strom) investieren und diese Energie zum anderen auch noch auf relativ umweltfreundliche Art und Weise produziert wird. Bei vielen Anlegern ist dieser Umweltschutzgedanke tatsächlich ein Grund, warum man in diese Windfonds investieren möchte. Darüber hinaus spielt aber auch der Ertrag eine Rolle, den der Anleger voraussichtlich mit dem Investment erzielen kann. Allerdings ist es gerade bei den Windfonds nicht immer einfach, eine exakte Aussage bezüglich der zu erwartenden Rendite zu treffen. Einerseits ist es zwar bei den Windfonds so, dass der produzierte und eingespeiste Ökostrom mit einer 20 Jahre lang feststehenden Einspeisvergütung bezahlt wird. Die Preise stehen also fest.

Auf der anderen Seite besteht die Ungewissheit jedoch darin, dass der Wind von der Intensität her deutlich schwanken kann. Da die Windintensität jedoch neben dem Preis die Basis für die Einnahmen des Windfonds ist, wovon auch der Ertrag abhängt, können selbst viele Windfonds den Ertrag nur sehr vorsichtig kalkulieren. Die Unbeständigkeit der Energie Wind ist aber nur ein Grund, warum die Windbeteiligung mittlerweile bei nicht wenigen Anlegern weniger Interesse als noch vor einigen Jahren hervorruft. Ein weiterer Grund ist nämlich, dass sich in einigen Regionen, in denen Windkraftanlagen vorhanden sind oder noch errichtet werden sollen, der Widerstand der dortigen Einwohner vermehrt. Nicht selten werden die großen Anlagen mit ihren riesigen Flügeln und Rotoren als optisch unangebracht und störend angesehen. Zudem wird die Windkraft auch immer öfter durch zuverlässigere Energielieferanten ersetzt, wie zum Beispiel Erdwärme oder Bioenergie.

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