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Wonach richten sich die Zinssätze bei Bankanleihen?
Die Banken und auch andere Finanzdienstleister bieten heute sehr viele verschiedene Wertpapierformen an. Zu den nach wie vor bekanntesten Wertpapierarten gehören Aktien, Anleihen und Fonds. Anleihen werden mitunter auch als Rentenpapiere oder kurz als Renten angeboten und es handelt sich hier jeweils um Schuldverschreibungen. Anleihen sind verzinsliche Wertpapiere, die dem Inhaber ein Gläubigerrecht verbriefen. Gerade die Rentenpapiere gibt es in ganz unterschiedlichen Varianten, wie zum Beispiel Auslandsanleihen, Optionsanleihen oder Wandelschuldverschreibungen.



Darüber hinaus ist eine generelle Einteilung von Anleihen in verschiedene Gruppen sinnvoll, wie zum Beispiel die Einteilung nach Art des Emittenten. In dieser Hinsicht lassen sich die Rentenpapiere in drei große Gruppen einteilen, nämlich in Staatsanleihen, Bankanleihen und Unternehmensanleihen. Der Name der Anleihe kennzeichnet gleichzeitig auch die Art des Emittenten, sodass eine Bankanleihe demnach von einem Kreditinstitut emittiert wird. Dabei kann es sich sowohl um eine Universal- als auch um eine Spezialbank handeln, wie zum Beispiel eine Hypothekenbank. Unter anderem gehören auch die Inhaberschuldverschreibungen zu den Bankanleihen. Die meistens als IHS bezeichneten Anleihen sind insoweit etwas ungewöhnlich, als dass sie zumeist nicht mit einem festen Zinssatz ausgestattet sind. Natürlich erhält der Anleger aber dennoch einen Ertrag, der in aller Regel davon abhängig ist, wie hoch der Gewinn des Emittenten im laufenden Geschäftsjahr gewesen ist. Auf Basis dieses Gewinns wird dann für die Inhaber der IHS anteilig ein bestimmter Ertrag ausgeschüttet. Bei den meisten Bankanleihen handelt es sich jedoch um festverzinsliche Anleihen.

Es werden zwar auch variabel verzinsliche Anleihen angeboten, jedoch bevorzugen die meisten Kunden eher die Bankanleihen mit einem festen Zinssatz, was sich dann letztendlich auch auf den Umfang des Angebotes auswirkt. Was den Zinssatz angeht, den die Banken bei einer festverzinslichen Anleihe zahlen, so richtet sich dieser oftmals nach der Laufzeit der Schuldverschreibung. Aber auch die Dringlichkeit des Kapitalbedarfs kann eine Rolle spielen. Für die meisten Anleger spielt bei der Auswahl der Bankanleihe die Sicherheit eine wichtige Rolle. Zur Sicherheit einer Bankanleihe muss zunächst gesagt werden, dass jede Anleihe ein sogenanntes Emittentenrisiko hat. Das Risiko beinhaltet, dass der Emittent die Anleihe möglicherweise nicht mehr an den Anleger und Inhaber zurückzahlen kann, weil er zum Beispiel insolvent ist. Ganz besonders hoch ist dieses Risiko dann, wenn die Anleihe der Bank eine sogenannte Nachrangabrede beinhaltet. Denn in diesem Fall tritt der Inhaber der Bankanleihe mit seinen Ansprüchen hinter die Ansprüche der anderen Gläubiger der Bank. Auf der anderen Seite sind zum Beispiel Sparbriefe ohne Nachrangabrede, die übrigens zu den Anleihen und nicht zu den Sparprodukten gehören, meistens durch die Einlagensicherung geschützt.

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